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Archive for the ‘Classics’ Category

Der Weihnachtsklassiker aus Italien ist ein schönes Mitbringsel. ich weiss nicht ob die vegane Version als Originalrezept durchgeht, besser als die abgepackte schmeckt sie aber sicher 😉

Panettone

Zutaten:
150 g Margarine (Alsan)
220 ml Sojamilch
  60 g (1½ Würfel) frische Hefe
150 g Zucker
750 g Weissmehl
    1 TL Salz
    1 TL Backpulver
    1 Päckchen oder wenn selbstgemacht 10 g Vanillezucker
    1 Orange
    3 Eiersatz (z.B. 3 Pauly)
  50 g Cocktailkirschen (Achtung nicht alle sind vegan!)
  50 g Orangeat
  50 g Zitronat
  50 g Mandelstifte
  50 g Rosinen

Für die Glasur
150 g Puderzucker
  1-2 EL Orangensaft
Kandierte Früchte oder Mandeln zum Verzieren

Backform mit 20 cm Durchmesser

Zubereitung:
Zuerst die Backform mit etwas Margarine auspinseln. Einen Streifen Backpapier so zuschneiden und in die Form legen dass ein Rand von 15-20 cm übersteht. Es geht ganz einfach wenn das Papier zwi-schen den Boden und Ring der Form geklemmt wird. Das Papier oben bostitchen, damit es zusam-menhält. Schale der Orange abreiben.

Margarine in einem Topf bei schwacher Hitze schmelzen, sie darf nicht zu heiss werden. Sojamilch zugiessen und die Mischung lauwarm erwärmen. Hefe in kleinen Stücken zugeben und darin auflösen. Eiersatz anrühren und schaumig aufschlagen.

Mehl, Salz, Backpulver, Zucker, Vanillezucker, Eiersatz und abgeriebene Orangenschale in einer grossen Rührschüssel vermengen. Hefemischung zugeben und zu einem glatten Teig kneten. Teig mit einem Tuch abdecken und mindestens eine Stunde gehen lassen. Rosinen für 10 Minuten in warmen Wasser einweichen und abgiessen.

Kirschen aus dem Glas nehmen und abtropfen lassen, in kleine Würfel schneiden. Zusammen mit Orangeat, Zitronat, Rosinen und Mandelstiften mit den Händen unter den Teig kneten. Teig in die Form legen und eine weitere halbe Stunde gehen lassen.

Backofen auf 175 Grad (Umluft 150 Grad) vorheizen. Form in den Ofen geben und 70 Minuten ba-cken. Auf einem Gitter auskühlen lassen. Wenn ihr die Panettone verschenken möchtet genügt ein Band oder ein schönes Papier drumherum. Für den Weihnachtstisch den Puderzucker mit dem Saft verrühren und auf die Panettone streichen. Mit Mandeln und Früchten verzieren.

Tipp: Für alle Rheinländer, Ruhris und diejenigen die „Rosinenstuten“ lieben, dieses Rezept ist eine gute Basis dafür. Kandierte Früchte und Mandeln weglassen, mehr Rosinen dazu und statt Organgenschale Zitronenschale (etwas weniger) verwenden. Ab in den Ofen! Und dann ofenwarm ganz dick Alsan draufstreichen, mhmhmhmhmmm.

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Auf den ersten Blick eine ungewöhnliche Kombination, auf den zweiten Blick hmmmm. Früher hat meine Tante Lore damit Hühnchen gefüllt, aber das lassen wir gerne weg 😉 Schmeckt besser ohne!

Zutaten:
1 Zwiebel
6 rote Peperoni (Gemüsepaprika)
500 g Maronen (Esskastanien)
150 g Hirse
½ Liter Gemüseboullion
1-3 EL Olivenöl
1 EL Avjar (nach Wunsch)
1 EL getrocknete Salatkräuter

Zubereitung:
Maronen für eine halbe Stunde in Wasser einweichen, anschliessend jede mit einem scharfen Messer kreuzweise einritzen. Den Backofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) heizen, Maronen auf ein Blech legen, eine Tasse mit Wasser dazustellen und ca. 15-20 Minuten garen. Sie sind gar wenn es in der Küche duftet und die Schale leicht gebräunt ist. Am besten testet ihr ob sie für euch weich genug sind, da sind die Geschmäcker verschieden.  Maronen leicht abkühlen lassen und pellen, dabei auch die braune Innenhaut entfernen.

Hirse in der Gemüseboullion 10 Minuten kochen und abgiessen. Mehrmals mit der Gabel auflockern.

Zwiebel fein würfeln. Peperoni waschen und in grobe Stücke schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelwürfel andünsten bis sie glasig sind. Peperonistücke zugeben und unter Rühren braten, dabei dürfen sie ruhig etwas bräunen. Salatkräuter und Avjar zugeben und verrühren. 50 ml Wasser angiessen und noch einige Minuten köcheln lassen, so dass eine sämige Sauce entsteht. Maronen zugeben und erhitzen. Zusammen mit Hirse anrichten. En Guete!

Tipp: Statt der kugeligen Maronen verwende lieber die flacheren Kastanien, es gibt verschiedene Sorten und es lohnt sich darauf zu achten. Auch wenn die braune Haut teilweise eingewachsen ist und sie kleiner sind, der Geschmack ist aromatischer. Und sind wir ehrlich; das „Gepule“ gehört doch dazu!

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Herbst ist so lecker! Bisher gab es entweder Maronen- oder Kürbissuppe, warum nicht beides kombinieren? Frei nach dem Rezept aus der aktuellen Coop-Zeitung.

Zutaten:
1 kleiner Hokkaidokürbis
¼ kleiner Knollensellerie
1 Bund Lauchzwiebeln
200 g Maronen, gefroren oder frisch
1 Liter Gemüsebrühe
150 ml Weisswein
100 ml Sojarahm
1-2 EL Margarine
Muskat, Chilipulver, Salz, Pfeffer
Kürbiskernöl und gehackte Kürbiskerne  nach Belieben zum Anrichten

Zubereitung:
Kürbis halbieren, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Sellerie schälen und ebenfalls würfeln.
Gefrorene Maronen unter warmem Wasser abspülen. (Frische Maronen schälen und kurz blanchieren, Haut entfernen). Lauchzwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden.

Margarine in einem grossen Topf erhitzen und die Lauchzwiebeln andünsten. Maronen, Kürbis- und Selleriewürfel zugeben und kurz mitdünsten. Wein und Gemüsebouillon angiessen und 20-30 Minuten kochen lassen. Wenn die Gemüsewürfel weich sind, Suppe pürieren und Rahm unterrühren. Mit Muskat, Chili, Pfeffer und Salz abschmecken und nochmals erwärmen.

Tipp: Pro Person einen kleinen Kürbis aushöhlen und die Suppe darin anrichten. In Weckgläser gefüllt ist die Suppe ein schönes Mitbringsel oder Geschenk.

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Die „türkische Pizza“ ist an Imbissbuden zu Recht sehr beliebt, Zeit sie zu veganisieren. Geniesst das schöne Wetter ihr Lieben! 🙂

Zutaten:
Für den Teig:
1 TL Trockenhefe
1/2 TL Zucker
150 ml warmes Wasser
350 g Weizenmehl
1/2 TL Salz
1-2 EL Sonnenblumen- oder Olivenöl

Für den Belag:
1-2 EL Margarine (Alsan)
1 kleine Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 geschälte Tomaten aus der Dose (Pelati)
1 roter Peperoncini
2 EL Tomatenpüree (-mark)
150 g gekochtes Sojahack
Pfeffer, Salz, Paprikapulver

Für die Füllung:
4 EL Zitronensaft
1 Zwiebel
½ Kopf Eisbergsalat
½ Salatgurke
2 Stiele Minze
2 Stiele glatte Petersilie
2 TL Pul Biber zum Nachwürzen („mit scharf“)
Nach Belieben auch gekochte Bohnenkerne, Krautsalat

Zubereitung:
Für den Teig das Wasser in eine Schüssel giessen und den Zucker und die Hefe dazugeben. Diesen Vorteig ca. 15-20 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen bis er schäumt. Mehl mit dem Salz mischen und in eine weitere Schüssel sieben. In der Mitte mit den Händen eine Mulde formen und den Vorteig hineingeben. Das Öl zugeben und alles mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in der Schüssel etwas eine Stunde an einem warmen Ort zugedeckt gehen lassen bis er sein Volumen verdoppelt hat.

Während der Teig geht, den Belag vorbereiten. Zwiebel, Knoblauch und Peperoncini (ohne Kerne) fein würfeln. Margarine in einer Pfanne erhitzen und die Würfel darin goldgelb andünsten. Tomatenpüree unterrühren. Sojahack zugeben und kurz mitdünsten, beiseite stellen. Geschälte Tomaten in Stücke schneiden, dabei den Stielansatz entfernen. Tomaten zum Hackgemisch geben und mit Salz, Peffer und Paprikapulver würzen.

Für die Füllung Zwiebel, Salat und Salatgurke rüsten und in mundgerechte Stücke schneiden. Minze und Petersilie fein schneiden. Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und den Teig darauf noch einmal rasch durchkneten. In vier gleich grosse Stücke aufteilen und jedes dünn ausrollen, evtl. mit den Händen noch etwas dünner ziehen. Die ausgerollten Fladen mit einem Küchentuch abdecken.

Backofen (E-Herd) auf 200 °C vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und die Fladen darauflegen. Mit dem Belag dünn bestreichen und ca. 5-6 Minuten backen. Der Teig soll noch weich sein, damit er sich rollen lässt. Pizzafladen nacheinander backen, aus dem Backofen nehmen und auf einer grossen Platte unter einem Küchentuch oder Alufolie warmhalten bis alle gebacken sind. Pizza mit Zitronensaft beträufeln, mit Salatzutaten nach Wunsch füllen, nachwürzen, aufrollen und reinbeissen.

Tipp: Es geht natürlich auch ganz ohne Hack. Dafür statt Sojahack z.B. gegrillte eingelegte Peperoni zum Belag geben.

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Entweder man liebt sie oder mag sie gar nicht. Ich liebe sie! Genauso wie Mama sie immer gemacht hat, nur ohne Hackbällchen 😉

Zutaten:
150 g Perlgraupen (Rollgerste)
2 grosse Kartoffeln
1 kleiner Kohlrabi
2 Stangen Staudensellerie
2 kleine Rüebli (Karotten)
1/2 Stange Lauch (Porree)
5 EL getrocknetes Suppengemüse
1 Zweig Liebstöckel (Maggikraut)
1 L Wasser
Sojasauce zum Abschmecken

Zubereitung:
Graupen kurz unter fliessendem Wasser waschen um den Stärkegehalt zu verringern. Wer die Suppe sehr sämig mag, verzichtet auf das Waschen.

Lauch putzen und in feine Ringe schneiden, zusammen mit 1 Liter Wasser, Liebstöckel, Graupen und Suppengemüse in einen Topf geben und langsam zum Kochen bringen.  Den sich bildenenden Schaum mit einem Löffel abschöpfen und die Suppe für 10 Minuten kochen lassen.

Währenddessen Kartoffeln und Kohlrabi schälen und in kleine Würfel schneiden. Den Staudensellerie waschen und die Fäden abziehen. Stangen in Scheiben schneiden, das Grüne grob hacken und zur Seite legen. Rübeli schälen und in feine Streifen schneiden. Das Gemüse in den Suppentopf geben und noch einmal 10 Minuten kochen. Die Graupen saugen die Flüssigkeit stark auf – damit die Suppe nicht anbrennt immer wieder etwas Wasser angiessen, so dass die Suppe zwar sämig aber noch flüssig ist. Als Garprobe ein Stück Kartoffel probieren, ist es noch zu fest, die Suppe noch einige Minuten länger kochen. Vor dem Servieren mit Sojasauce abschmecken und mit dem Selleriegrün garnieren.

Tipp: Wer es doch mit Hackbällchen mag, brät 50-100 g Vurstbrät in einer Pfanne an und gibt es kurz vor dem Servieren zur Suppe.

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Danke Renata für diese megafeine Rezept und dass Du es mit uns teilst! ich gebe es zu; der Kuchen ist viel besser als der den ich bisher gebacken habe 😛

Zutaten:
300 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse
300 g Rüebli
250 g Zucker
  80 g Weissmehl
½ Paket Backpulver
1 Zitrone
6 Eiersatz
1 Prise Salz

1 Springform von 24 cm Durchmesser
1 EL gemahlene Mandeln oder Haselnüsse
1 TL Margarine

1 EL Puderzucker

Zubereitung:
Rüebli schälen und fein raffeln. Schale der Zitrone fein abreiben und beiseite stellen, die Frucht auspressen.

Eiersatz mit Wasser anrühren, Zucker zugeben und schaumig schlagen. Zitronenschale und Saft unterrühren. Geraffelte Rüebli mit den Mandeln und dem Salz mischen und zugeben.

Mehl mit Backpulver vermengen über die Mischung stäuben. Rasch verrühren. Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Die Springform mit der Margarine ausfetten und mit den Mandeln ausstreuen. Restliche Mandeln ausschütten. Masse in die Form geben und glattstreichen. Eine Stunde backen.

Nach Ende der Backzeit mit einem Holzspiess testen ob der Kuchen fest genug ist, bleibt noch Teig am Spiess kleben, noch weitere 10 Minuten backen. Kuchen erkalten lassen, aus der Form lösen und mit Puderzucker bestäuben.

Tipp: Süssschnäbel mischen 200 g Puderzucker mit 2 EL Wasser oder Zitronensaft und geben die Mischung als Glasur auf den Kuchen.

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Die Gans bleibt ganz! Veganes Essen geht auch festlich 😉 Ich wünsche euch allen ein ganz schönes Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr!

Rouladen

Zutaten:
4 Vegi-Schnitzel oder Sojasteaks
1 Stück Räuchertofu
2 Zwiebeln
4 Scheiben Toastbrot
4-6 Gewürzgurken
2 TL Hefeflocken
500 g frische Mischpilze
500 ml Pilzboullion
250 ml Rotwein
2 EL Margarine
1 EL Tomatenmark
1 Lorbeerblatt
1/2 TL schwarze Pfefferkörner

Düsseldorfer Senf

Zubereitung:
Den Räuchertofu halbieren. Eine Hälfte in Scheiben schneiden. Eine der Zwiebeln mit Schale halbieren. In einem grossen Topf 1 Esslöffel Margarine erhitzen. Zwiebeln und Räuchertofu unter Rühren scharf anbraten und beiseite stellen. Die Pilze putzen und grob schneiden, ebenfalls scharf anbraten und beiseite stellen.

Das Toastbrot entrinden und kurz! In der Pilzboullion einweichen. Für die Füllung die Pilze mit dem angebratenen Räuchertofu, den Hefeflocken, dem Toastbrot, etwas Pfeffer in den Mixer geben und grob pürieren. Probiert die Masse zwischendurch, nach Belieben noch etwas Pilzboullion oder ein Stück Zwiebel hinzugeben. Anschliessend in einem groben Sieb abtropfen lassen, damit es nicht zu flüssig und gut formbar ist. 

Die zweite Zwiebel schälen und in Stücke schneiden. Die zweie Hälfte Räuchertofu in Scheiben schneiden. Nun die Vegi-Schnitzel mit Senf einstreichen und eine Scheibe Räuchertofu, ein Stück Zwiebel und eine Gewürzgurke in die Mitte legen. Ca. 1 EL der Pilzmasse daraufgeben und mit den Händen so formen dass die Masse die restliche Füllung umschliesst. Das Schnitzel aufrollen und mit Garn zusammenbinden oder mit den Klammern verschliessen. So mit allen Schnitzeln verfahren. Die Schnitzel in der restlichen Margarine von allen Seiten anbraten bis sie schön braun sind. Beiseite stellen. 

Für die Sauce ins die Pilzboullion angiessen und mit einem Kochlöffel das „Angehockte“ vom Topfboden lösen. Das Tomatenpüree, das Lorbeerblatt, die Pfefferkörner und ca. 100 ml Wein zugeben und aufkochen lassen. Die vorher angebratene Zwiebel von der Schale befreien und wieder zur Flüssigkeit geben. Die Rouladen in die Flüssigkeit legen und köcheln lassen – dabei nach und nach (ja nach Geschmack) Wein zugiessen. Die Rouladen sollten ca. 20 Minuten schmoren, nach 10 Minuten werden sie gewendet.

Rouladen herausnehmen und die Flüssigkeit zu einer Sauce binden (mit Margarine, Maizena oder wie ihr es gerne habt). Rouladen wieder zugeben. Zusammen mit Apfelrotkohl und Knödeln servieren. En Guete!

Tipp: Wenn ihr trockene Sojasteaks nehmt müsst ihr diese natürlich vorher quellen lassen 😉 Es gibt auch fertige Rouladenwürzmischungen im Supermarkt. Davon ein wenig in die Sauce und/oder die Füllung geben. Probiert selbst aus was euch am besten schmeckt!

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Hauptspeise Weihnachtsmenu
Pastetli mag jeder gern und sie sind fein genug für einen Festtag.

Pastetli

Zutaten:
Für die Pastetli:
3 Rollen Blätterteig
4 EL Sojamilch
Ausstechformen in zwei Grössen

Für das Pilzragout:
1 grosse Zwiebel
1 Pfund Mischpilze z.B. Shiitake, Kräuterseitling, Champignons
1 EL Dörrpflaumen
½ L Pilzboullion
¼ L Weisswein
¼ L Sojasahne
4 EL Margarine
2 TL Maizena
Salz, Pfeffer

Für den Kartoffelstock:
1 kg mehlig kochende Kartoffeln
¼ L Pilzboullion
1 EL getrocknete Steinpilze
5 EL Sojasahne
1 EL Margarine
2 Prisen Muskat

Zubereitung:
Für die Pastetli den Backofen auf 220 Grad (Umluft 200 Grad) vorheizen.

Aus dem Blätterteig mit der grossen Ausstechform 24 Kreise ausstechen. 8 davon werden als Boden verwendet und bleiben ganz. Bei den verbleibenden 16 Stück mit der kleineren Form die Mitte ausstechen, so dass ein Ring entsteht. Die Ränder eines jeden Bodens mit Sojamilch einpinseln und einen Ring auflegen. Diese ebenfalls mit Milch besteichen und einen zweiten darauflegen. Pastetli auf Backpapier im Ofen ca. 15-20 Minuten goldbraun backen. Auskühlen lassen.

Kartoffeln waschen und ungeschält in ausreichend Salzwasser gar kochen.
Die Steinpilze in der Pilzboullion aufkochen und 15 Minuten quellen lassen, anschliessend Boullion durch ein Sieb abgiessen und auffangen. Kartoffeln nach Ende der Garzeit noch heiss pellen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Margarine und Sojasahne einrühren. Nach und nach die Pilzboullion angiessen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Die Steinpilze fein schneiden und unterheben. Mit Muskat abschmecken. 

Zwiebel schälen und würfeln. 1 EL Margarine in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Mit Weisswein ablöschen und auf die Hälfte einkochen lassen. Pilzboullion angiessen und weiter leicht kochen lassen.

Pilze säubern, in grobe Stücke schneiden und salzen und pfeffern. Portionsweise in der restlichen Margarine kross anbraten und zur Seite stellen. Dörrpflaumen in etwas Wasser einweichen, bei Soft-Pflaumen entfällt dieser Schritt. Maizena mit etwas Saucenflüssigkeit anrühren und zusammen mit der Sojasahne unter die Sauce rühren. Pilze zugeben und noch einmal aufkochen lassen. Zum Schluss die Dörrpflaumen in die Sauce geben und erwärmen.

Pro Person zwei Pastetli auf dem Teller anrichten und mit den Pilzen füllen. Kartfoffelstock dazu servieren.

Tipp: Wer auf Brätchügeli nicht verzichten mag, kann diese natürlich zum Ragout hinzugeben. Hier gibt es ein Rezept das sich sicher gut dazu eignet! Ich wünsche euch eine ganz schöne Weihnachtszeit!

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Dessert Weihnachtsmenu
Einfach vorzubereiten und somit perfekt für das Weihnachtsmenu geeignet. Schliesslich möchten wir die Zeit mit unseren Lieben verbringen 🙂

Schokomousse

Zutaten:
Für die Mousse:
150 g veganen Schokoaufstrich (z.B. Chocoreale)
  50 g Zartbitterschokolade
250 ml veganer Schlagrahm
     6 EL Vanillesojamilch

Für die Kirschen:
2 Gläser Schattenmorellen
300 ml Rotwein (oder Kirschsaft)
1 EL Zucker
2 TL Maizena

½ Zimtstange
2 Gewürznelken
1 TL Pimentkörner
1 TL abgeriebene Orangenschale
(oder 1 Päckchen Glühweingewürz)

 Schokospäne zum Garnieren

Zubereitung:
Zartbitterschokolade und Schokoaufstrich zusammen mit der Sojamilch in einen Topf geben. Die Zutaten im Wasserbad unter Rühren schmelzen, bis eine dickflüssige Masse entsteht. Topf vom Herd nehmen und die Schokomasse abkühlen lassen. Dabei immer wieder rühren, damit sie nicht fest wird. Gegebenenfalls noch etwas Sojamilch zugeben.

Den Schlagrahm steif schlagen. Die Schokomasse rasch unterrühren und in eine Schüssel geben. Damit sich keine Haut bildet, die Oberfläche mit einem Stück Backpapier abdecken. Kühl stellen, am besten über Nacht.

Kirschen abgiessen, dabei den Saft auffangen. Die Gewürznelken und Pimentkörner mit einem Stössel anquetschen, nicht mörsern! Zusammen mit Zimtstange, Zucker und Orangenschale zum Wein geben und diesen 2 Minuten bei kleiner Hitze ziehen lassen. Ihr könnt zwischendurch probieren ob es euch stark genug schmeckt. Die Gewürze entfernen. Maizena in 1 EL Wein (oder Saft) anrühren und in den Wein einrühren. Kirschen zugeben und 1 Minute köcheln lassen bis es eindickt. Etwas abkühlen lassen. Die Kirschen können wie die Mousse über Nacht kühl gestellt werden. Am nächsten Tag einfach erwärmen.

Von der Mousse Nocken abstecken und zusammen mit den Kirschen servieren. Mit Schokospänen bestreuen.

Tipp: Unbedingt ausprobieren den Schokoaufstrich durch die gleiche Menge Haselnussnougat zu ersetzen; das gibt eine geniale Nougatmousse.

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ich wünsche euch allen einen schönen 1. Advent!

Zutaten:
300 g Weissmehl
200 g Margarine (Alsan)
100 g Haselnüsse
100 g feinster Zucker
  50 g Vanillezucker
1-2 EL Rum
3-5 EL Vanillesojamilch oder Hafersahne
1 Prise Salz 

2 EL Puderzucker
1 EL Vanillezucker 

Zubereitung:
Haselnüsse im Blitzhacker oder einer Kaffeemühle fein mahlen. Alternativ gemahlene Nüsse kaufen.
Die trockenen Zutaten Mehl, Nüsse, Zucker, Vanillezucker und Salz gut mischen. Margarine, Rum und Vanillemilch zugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig im Kühlschrank 1 Stunde ruhen lassen. 

Teig rasch durchkneten, so dass er nicht zu warm wird. In drei Teile aufteilen und zu Rollen formen. Die Rollen in gleichmässige Scheiben schneiden und aus jeder einen Halbmond (Kipferl) formen. Während die erste Rolle verarbeitet wird, die anderen im Kühlschrank lagern. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Kipferl auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen und 10-12 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und einige Minuten stehen lassen. Vanillezucker mit dem Puderzucker mischen und die Kipferl noch warm mit dem Gemisch bestreuen. Wer es nicht so süss mag, lässt den Vanillezucker weg. Abkühlen lassen und in einer Dose aufbewahren. 

Tipp: Ich mahle die ganzen Nüsse, wer es lieber mag entfernt vorher die braune Aussenhaut. Dazu die Nüsse kurz mit kochendem Wasser überbrühen, schälen und weiterverarbeiten. Rum kann durch Rumaroma ersetzt werden, es sind jedoch nicht unbedingt alle Sorten vegan. Im Zweifelsfall lieber vorher eine Produktanfrage machen.

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