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Archive for the ‘Culinaria Italia’ Category

Früher habe ich nie Risotto gemocht weil Käse drin war. Umso einfacher ist es heute: ich vermisse nichts und ich hoffe ihr auch nicht!

Risotto ticinese

Zutaten:
300 g Risottoreis z.B. Arborio
1 grosse Zwiebel
1 Knoblauchzehe
15 g getrocknete Steinpilze
1-2 EL Olivenöl
1 L Pilzboullion
120 ml Weisswein
1 EL Margarine
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch abziehen, fein würfeln und im Olivenöl andämpfen. Den Reis zugeben und unter Rühren glasig werden lassen. Mit Weisswein ablöschen und etwas einkochen lassen. Ein Viertel der Boullion angiessen und Steinpilze zugeben. 15-20 Minuten unter gelegentlichem Rühren weiterkochen. Dabei die Boullion nachgiessen wenn die Flüssigkeit aufgesogen ist und so verfahren bis der Reis gar aber noch bissfest und das Risotto sämig ist. Zum Schluss Margarine unterrühren und das Risotto 5 Minuten ruhen lassen. Auf Tellern anrichten.

Dazu passen Mandelparmesan und gemischte Blattsalate der Saison.

Tipp: Macht das Ganze noch leckerer: Frische  (oder TK) Steinpilze putzen, fein würfeln, in etwas Olivenöl kross braten und untermischen.

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Der Weihnachtsklassiker aus Italien ist ein schönes Mitbringsel. ich weiss nicht ob die vegane Version als Originalrezept durchgeht, besser als die abgepackte schmeckt sie aber sicher 😉

Panettone

Zutaten:
150 g Margarine (Alsan)
220 ml Sojamilch
  60 g (1½ Würfel) frische Hefe
150 g Zucker
750 g Weissmehl
    1 TL Salz
    1 TL Backpulver
    1 Päckchen oder wenn selbstgemacht 10 g Vanillezucker
    1 Orange
    3 Eiersatz (z.B. 3 Pauly)
  50 g Cocktailkirschen (Achtung nicht alle sind vegan!)
  50 g Orangeat
  50 g Zitronat
  50 g Mandelstifte
  50 g Rosinen

Für die Glasur
150 g Puderzucker
  1-2 EL Orangensaft
Kandierte Früchte oder Mandeln zum Verzieren

Backform mit 20 cm Durchmesser

Zubereitung:
Zuerst die Backform mit etwas Margarine auspinseln. Einen Streifen Backpapier so zuschneiden und in die Form legen dass ein Rand von 15-20 cm übersteht. Es geht ganz einfach wenn das Papier zwi-schen den Boden und Ring der Form geklemmt wird. Das Papier oben bostitchen, damit es zusam-menhält. Schale der Orange abreiben.

Margarine in einem Topf bei schwacher Hitze schmelzen, sie darf nicht zu heiss werden. Sojamilch zugiessen und die Mischung lauwarm erwärmen. Hefe in kleinen Stücken zugeben und darin auflösen. Eiersatz anrühren und schaumig aufschlagen.

Mehl, Salz, Backpulver, Zucker, Vanillezucker, Eiersatz und abgeriebene Orangenschale in einer grossen Rührschüssel vermengen. Hefemischung zugeben und zu einem glatten Teig kneten. Teig mit einem Tuch abdecken und mindestens eine Stunde gehen lassen. Rosinen für 10 Minuten in warmen Wasser einweichen und abgiessen.

Kirschen aus dem Glas nehmen und abtropfen lassen, in kleine Würfel schneiden. Zusammen mit Orangeat, Zitronat, Rosinen und Mandelstiften mit den Händen unter den Teig kneten. Teig in die Form legen und eine weitere halbe Stunde gehen lassen.

Backofen auf 175 Grad (Umluft 150 Grad) vorheizen. Form in den Ofen geben und 70 Minuten ba-cken. Auf einem Gitter auskühlen lassen. Wenn ihr die Panettone verschenken möchtet genügt ein Band oder ein schönes Papier drumherum. Für den Weihnachtstisch den Puderzucker mit dem Saft verrühren und auf die Panettone streichen. Mit Mandeln und Früchten verzieren.

Tipp: Für alle Rheinländer, Ruhris und diejenigen die „Rosinenstuten“ lieben, dieses Rezept ist eine gute Basis dafür. Kandierte Früchte und Mandeln weglassen, mehr Rosinen dazu und statt Organgenschale Zitronenschale (etwas weniger) verwenden. Ab in den Ofen! Und dann ofenwarm ganz dick Alsan draufstreichen, mhmhmhmhmmm.

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Ehe der Herbst mit seiner Erntefülle kommt, noch ein Sommerrezept um die letzten Tomaten zu geniessen. Wie so oft sind die einfachen, puren Rezepte die besten!

Zutaten:
1 Pfund Kirschtomaten mit Stiel
1 Pfund Weissmehl
½ Würfel frische Hefe
6 EL Olivenöl
2 EL Balsamico
2 EL Rosmarin (von den Stängeln gestreift)
Feines Meer- oder Himalayasalz 

Zubereitung:
Das Mehl in eine Schüssel sieben und eine Mulde hineindrücken. Hefe mit den Fingern zerkleinern und zusammen mit 200 ml warmen Wasser und 1 TL Mehl verrühren. Die Schüssel mit einem Geschirrtuch bedecken und an einem warmen Ort 20 Minuten gehen lassen.

Rosmarinnadeln fein hacken und mit den 2 EL Olivenöl zum Teig geben, alles gut durchkneten und zu einer Kugel geformt zugedeckt eine Stunde gehen lassen. Ein Fettpfanne gut einfetten oder mit Backpapier auslegen. Teig aus der Schüssel nehmen, nochmals durchkneten, rechteckig auswallen und in die Fettpfanne legen. Nochmals zugedeckt 15 Minuten gehen lassen. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Mit den Fingern kleine Vertiefungen in den Teig hineindrücken. Mit Salz bestreuen und mit 2 EL Olivenöl beträufeln. Im unteren Drittel des Ofens eine halbe Stunde backen.

Während die Focaccia backt, Kirschtomaten gut waschen ohne die Stiele zu entfernen. Tomaten in eine ofenfeste Form geben und das restliche Olivenöl und den Balsamico darübergeben. 

Focaccia aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen. Die Temperatur auf 165 Grad reduzieren und die Tomaten ca. 15 Minuten garen. Beides zusammen anrichten.

Tipp: Wer mag mengt 1 handvoll Oliven oder kleingeschnittene Peperoniwürfel vor dem Backen unter den Teig. Für eine schöne Optik eine Hälfte Rosmarinnadeln aufheben und eine Viertelstunde vor Ende der Garzeit auf die Focaccia streuen.

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Schmeckt um Längen besser als selbst gekauft 😉

Tomatensugo

Zutaten:
200 g Rüebli
200 g Kohlrabi
200 g Stangen- oder Knollensellerie
200 g Lauch (Porree)
3 grosse Fleischtomaten
1 Knoblauchzehe
2 mittelgrosse Zwiebeln
6 EL Tomatenpüree (-mark)
2 EL Olivenöl
3 Dosen Pelati
1 L Tomatensaft
3 Zweige Majoran
1 Zweig Rosmarin
3 TL getrocknete italienische Kräuter

Zubereitung:
Das Gemüse waschen, evtl. schälen und in feine Stifte schneiden. Zwiebel und Knoblauch im Öl glasig dünsten, die restlichen Gemüsewürfel dazugeben. 

Nach einigen Minuten das Tomatenpüree hinzufügen und verrühren. Mit Kräutern und nach Wunsch Salz und Pfeffer würzen und alles ca. 15-20 Minuten leicht kochen lassen bis das Gemüse weich ist. Ist der Sugo zu dick, mit Tomatensaft verdünnen und zum Schluss mit einem Schuss Olivenöl abrunden.

Heiss in Gläser gefüllt hält sich der Gemüsesugo bis zum nächsten Spaghettiplausch!

Tipp: Der Sugo soll seine rote Farbe behalten, wird aber durch das Kochen dunkel? Ganz einfach: gebt anfangs nur eine Dose Pelati dazu und gart das Gemüse fertig. Erst zum Abschmecken restliche Pelati und Tomatensaft zugeben und kurz erhitzen. So bleibt alles schön tomatig rot!

Dieses und weitere Rezepte findet ihr auch im aktuellen Vegi-Info der SVV!

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Ein Klassiker, der nicht nur in Italien bekannt ist. Fragole al Limone klingt aber schöner als Erdbeeren mit Zitronensaft 😉

Fragole als Limone

Zutaten:
Für die Fragole:
1 kg frische Erdbeeren
1 Zitrone
2-3 EL Puderzucker 

Für das Zitronensorbet:
3-4 Zitronen
16 EL feiner Zucker
350 ml Wasser

Zubereitung:
Erdbeeren waschen und die Stielansätze entfernen. Grössere Exemplare halbieren oder vierteln. Zitrone auspressen und den Saft über die Erdbeeren geben. Den Puderzucker in ein Sieb geben und darüberstäuben. Eine halbe Stunde marinieren. Dann den Saft abgiessen und auffangen.

Für das Sorbet die Schale von einer Zitrone fein abreiben und beiseite stellen. Die Schale einer weiteren Zitrone dick abschälen und würfeln. Alle Zitronen auspressen.

Das Wasser in eine Schüssel geben und den Zucker zugeben. Nach und nach den Zitronensaft einrühren, dabei zwischendurch probieren bis das gewünschte Süsse/Säure-Verhältnis erreicht ist. Nach Geschmack weiteren Saft zugeben. Die Mischung 5-10 Minuten stehen lassen.

Das Zitronenwasser durch ein Sieb in eine tiefkühlgeeignete Schüssel streichen, die Zitronenwürfel unterrühren und einfrieren. Nach 20 Minuten herausnehmen und mit einem Schwingbesen kräftig aufschlagen. Weitere 30 Minuten einfrieren.

Sorbet zusammen mit den Erdbeeren anrichten, dabei mit dem aufgefangenen Erdbeersaft beträufeln. Erdbeeren mit Zitronenabrieb garnieren. 

Tipp: Die marinierten Erdbeeren schmecken auch zu Crêpes oder Pfannkuchen. Mutige und solche die weniger Zucker mögen marinieren die Erdbeeren nur mit dem Saft oder nutzen Stevia.

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Draussen Regen – drinnen Sonne auf dem Teller 🙂Risotto

Zutaten:
1 Schalotte
3 aromatische Tomaten
2 EL Tomatenpürree (-mark)
2 EL Olivenöl
1 EL getrocknete Tomaten in Öl
1 TL frischer Oregano od. Thymian, alternativ ½ TL getr. italienische Kräuter
200 g Risottoreis
150 ml Weisswein
750 ml Gemüseboullion
Salz, Pfeffer
Mandelparmesan

Zubereitung:
Tomaten rüsten und in feine Würfel schneiden, Kerne entfernen und anderweitig verwenden. Schalotte schälen und fein hacken. Das Öl in einem Topf erhitzen und die Schalotte darin glasig dünsten. Nach einigen Minuten den Reis mit dem Tomatenpüree hinzufügen, unter Rühren anschwitzen und mit Weisswein ablöschen. Den Risotto köcheln lassen, dabei zwischendurch umrühren bis der Weisswein von den Körnern vollständig aufgesogen ist. 

Die Tomatenwürfel und Kräuter zugeben und mit etwas Gemüseboullion auffüllen. Rühren bis der Reis auch diese aufgenommen hat und erneut Boullion zugeben. So oft wiederholen bis der Reis gar und die Boullion aufgebraucht ist. 

Getrocknete Tomaten aus dem Öl nehmen und in feine Stücke schneiden. Zusammen mit dem Parmesan unter den Risotto rühren und diesen vor dem Servieren 5 Minuten ruhen lassen. Dazu passt gemischter Salat.

Tipp: Mandelparmesan ist kinderleicht selbst zu machen: 4 EL geröstete Mandelblättchen mit 1 EL Hefeflocken und Paniermehl nach Geschmack im Mixer zerkleinern. Mit Salz, Pfeffer und evtl. Bouillonpulver abschmecken. Fertig.

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Schneller geht es nicht! Warm oder kalt zu geniessen.

Rucola

Zutaten:
300 g frischer Rucola
4-5 Stängel Basilikum
1 TL frischer Oregano gehackt
1 TL frische Thymianblättchen, abgezupft
1 Knoblauchzehe
3 EL Olivenöl
½ – 1 L Gemüseboullion
½ Päckchen Hafersahne
2 EL veganes Joghurt
Salz, Pfeffer 

1 Päckli vegane Grissini zum Anrichten

Zubereitung:
Rucola sehr gut waschen, allfällige Beikräuter aussortieren und die zu harten Stiele abknipsen. Dabei einige Blätter für die Garnitur beiseite legen. Zusammen mit den Kräutern und ½ L Boullion in den Mixer geben und pürieren bis eine feine Masse entstanden ist. Falls diese zu dickflüssig ist, mit etwas Bouillon verdünnen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Sahne nach Geschmack zugeben und nochmals mixen.

In einer Pfanne langsam erhitzen. Auf Teller oder Tassen verteilen und mit einem Klecks Joghurt und den Rucolablättchen garnieren. Mit Grissini anrichten.

Tipp: Auf diese Art und Weise lässt sich auch eine schnelle Zucchettisuppe zubereiten.

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