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Archive for the ‘Hausmannskost’ Category

Wintervitamine 🙂 Das richtige für einen grauen Novembertag.

Hackpfanne vegan

Zutaten:
250 g Sojahack (z.B. von Coop)
1 kleiner Kopf Witz (Wirsing)
1 grosse Zwiebel
2 Knoblauchzehen
6 getrocknete Aprikosen
3 EL ungeschälte Mandelkerne
1-2 EL Sonnenblumenöl
½ L Gemüseboullion
½ TL gemahlener Kreuzkümmel (Kumin)
Salz, Pfeffer, Zucker nach Belieben

250 g Bulgur

Zubereitung:
Wirz vierteln und den Strunk herausschneiden. Mit einem grossen Messer quer in Streifen schneiden, Streifen noch einmal in der Mitte halbieren. Knoblauchzehen und Zwiebel abziehen und fein würfeln. Aprikosen für einige Minuten in warmen Wasser einweichen und anschliessend vierteln.

Sonnenblumenöl in einer Pfanne erhitzen, Sojahack darin scharf anbraten. Knoblauch und Zwiebeln zugeben und einige Minuten mitbraten. Kohl, Mandelkerne und Aprikosen ebenfalls zugeben und mit Brühe ablöschen. Mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und Kreuzkümmel würzen und zugedeckt ca. 10 Minuten kochen lassen.

In der Zwischenzeit den Bulgur in genügend Salzwasser garen, abgiessen und zusammen mit der Hackpfanne anrichten.

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Man kann sie kaufen. Oder selbst einlegen und verschenken! Es geht kinderleicht und ihr seid anschliessend ein bisschen stolz 😉 Nehmt euch am besten am Wochenende einen ganzen Tag Zeit und geniesst das Hausmachergefühl allein oder mit lieben Helfern.

Gewuerzgurken

Zutaten:
Zum Einlegen am Vorabend:
2.5 Kilo Einmachgurken
1 L Wasser
120 g Salz (wichtig: kein Jodsalz!)

Zum Einmachen:
4-5 kleine Zwiebeln
4 Stiele reife Dillzweige mit Blüten und/oder Samenständen
5 EL Senfkörner
3 EL getrockneter Dill
2 EL ganze Pfefferkörner
2 EL ganze Koriandersamen
6 ganze Pimentfrüchte
Pro Glas 1 Gewürznelke
1 L Wasser
1 L Essig (5% Säure, keine Essig-Essenz!)
250 g Zucker
1 TL Salz

Ausserdem:
4-6 Einmachgläser mit Twist-off-Deckel, Anzahl variiert nach Grösse der Gläser, empfehlenswert ist ein Fassungsvermögen von 650 ml.

Stoffreste und Schnur eurer Wahl
Zirkel oder Teller als Schablone
Stoffschere oder Zickzackschere
Etiketten

Zubereitung:
Am Vorabend das Salz ins Wasser geben und gut vermischen. Gurken waschen, verletzte Exemplare aussortieren und nur einwandfreie Exemplare verwenden. Gurken für 12 Stunden über Nacht im Salzwasser einlegen.

Am Einmachtag Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden, grössere Zwiebelringe halbieren. Dillzweige waschen und abtropfen lassen.

Gläser mit kochendem Wasser sterilisieren und auf einem sauberen Küchentuch abtropfen lassen. Gurken abgiessen und in die Gläser schichten, Zwiebeln und Dillzweige gleichmässig auf alle Gläser verteilen. Trockene Gewürze bis auf Nelken mischen und 1-2 Esslöffel in jedes Glas geben, je eine Nelke dazulegen.

Für den Sud Essig mit Wasser, Zucker und Salz aufkochen und kochend randhoch in die Gläser füllen. Sofort verschliessen. Die Gurken kühl und dunkel mindestens 4 Wochen ziehen lassen, gerne länger.

Verpackung:
Für die Gläser auf die Stoffreste Kreise aufzeichnen die grösser sind als der Deckel und ausschneiden. Auf die Deckel legen und mit Schnur befestigen, an der Schnur eine Etikette mit Haltbarkeit und Inhalt befestigen.

Tipp:
Wer es scharf mag, gibt einen in Ringe geschnittenen Peperoncini mit in die Gläser. Wenn ihr wissen möchtet wie viele Gurken in die Gläser passen, macht die Trockenübung und schichtet die Gurken vor dem Einlegen in die Gläser damit keine vorgesalzenen übrig bleiben. Frische Einmachgurken schmecken in Senfsauce geschmort sehr lecker.

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Entweder man liebt sie oder mag sie gar nicht. Ich liebe sie! Genauso wie Mama sie immer gemacht hat, nur ohne Hackbällchen 😉

Zutaten:
150 g Perlgraupen (Rollgerste)
2 grosse Kartoffeln
1 kleiner Kohlrabi
2 Stangen Staudensellerie
2 kleine Rüebli (Karotten)
1/2 Stange Lauch (Porree)
5 EL getrocknetes Suppengemüse
1 Zweig Liebstöckel (Maggikraut)
1 L Wasser
Sojasauce zum Abschmecken

Zubereitung:
Graupen kurz unter fliessendem Wasser waschen um den Stärkegehalt zu verringern. Wer die Suppe sehr sämig mag, verzichtet auf das Waschen.

Lauch putzen und in feine Ringe schneiden, zusammen mit 1 Liter Wasser, Liebstöckel, Graupen und Suppengemüse in einen Topf geben und langsam zum Kochen bringen.  Den sich bildenenden Schaum mit einem Löffel abschöpfen und die Suppe für 10 Minuten kochen lassen.

Währenddessen Kartoffeln und Kohlrabi schälen und in kleine Würfel schneiden. Den Staudensellerie waschen und die Fäden abziehen. Stangen in Scheiben schneiden, das Grüne grob hacken und zur Seite legen. Rübeli schälen und in feine Streifen schneiden. Das Gemüse in den Suppentopf geben und noch einmal 10 Minuten kochen. Die Graupen saugen die Flüssigkeit stark auf – damit die Suppe nicht anbrennt immer wieder etwas Wasser angiessen, so dass die Suppe zwar sämig aber noch flüssig ist. Als Garprobe ein Stück Kartoffel probieren, ist es noch zu fest, die Suppe noch einige Minuten länger kochen. Vor dem Servieren mit Sojasauce abschmecken und mit dem Selleriegrün garnieren.

Tipp: Wer es doch mit Hackbällchen mag, brät 50-100 g Vurstbrät in einer Pfanne an und gibt es kurz vor dem Servieren zur Suppe.

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Das ist die vegane Version eines typisch holländischen Gerichtes, welches ich schon seit Jahren koche. Früher habe ich ein Maggi- (oder Knorr-) Fix in holländischen Supermärkten gekauft und den Geschmack geliebt. Dann habe ich versucht das Gericht auch ohne Fertigprodukt hinzukriegen. Funktioniert!

Gehaktschotel

Zutaten:
Für die Sauce

125 g feines Sojahack (-granulat)
200 g Champignons
3 Rüebli (Möhren)
3 EL Margarine
1 kleine Stange Lauch (Porree)
½ Dose gehackte Tomaten (oder mehr, je nach Geschmack)
¼ L Gemüseboullion
1½ EL getrocknetes Suppengemüse
2 Lorbeerblätter
1 Nelke
Sojasauce
Pfeffer, Salz, Muskatnuss, getr. Oregano 

Für das Kompott
1 Pfund Äpfel
2 EL Rosinen
½ TL Zimt
1/4 L Süssmost (Apfelsaft)

Zubereitung:
Die Äpfel schälen und in grobe Stücke schneiden, zusammen mit dem Süssmost, den Rosinen und dem Zimt in einen Topf geben und 10 Minuten köcheln lassen. Falls es zu sauer ist, etwas Zucker unterrühren.

Das Sojagranulat in ausreichend Gemüsebouillon kurz aufkochen, quellen lassen, leicht ausdrücken und beiseite stellen. 

Die Pilze abreiben und in Würfel, Lauch in feine Ringe schneiden und in 1 EL Margarine unter Rühren scharf anbraten bis es duftet. Zur Seite stellen. Rüebli ebenfalls würfeln und mit dem Sojahack und der restlichen Margarine ca. 5 Minuten braten.

Gehackte Tomaten, Gemüseboullion, Lorbeerblätter, Nelke, Suppengemüse und Oregano zufügen und 10-15 Minuten kochen. Anschliessend Pilze und Lauch wieder zugeben und mit Sojasauce, Pfeffer, Salz und Muskat abschmecken. 

Mit Apfelkompott servieren. Eet smakelijk!

Tipp: Es ist wichtig dass die Pilze und das Sojahack anfangs gut angebraten werden, sonst wird die Sauce nicht dunkel. Auch die Sojasauce trägt noch zur Farbe bei. Schmeckt mit Kartoffelstock oder Knödeln.

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Welches Gericht könnte besser zum 1. November passen als Himmel (Apfel) und Erde (Kartoffeln)? Heute ist ausserdem Weltvegantag, denken wir auch an die Tiere die wir mit diesem Gericht verschonen 🙂

Zutaten:
1 kg Kartoffeln (festkochend)
3 grosse Äpfel (Boskoop)
1 grosse Gemüsezwiebel
2 EL Margarine (Alsan)
2 EL Hafersahne
Muskatnuss, Salz, Pfeffer, Zucker 

Pumpernickel
Malzbier

Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen und in grobe Stücke schneiden. In einem halben Liter gesalzenem Wasser ca. 15 Minuten garen. In der Zwischenzeit die Äpfel schälen, entkernen und achteln. Die Apfelstücke auf die Kartoffeln legen und nochmals 10 Minuten garen lassen. Mit einem Kochlöffel oder Kartoffelstampfer grob zerdrücken. 1 EL Margarine und die Hafersahne dazugeben und verrühren. Mit 2 Prisen Muskat, etwas Salz und Pfeffer abschmecken. Sind die Äpfel zu säuerlich, etwas Zucker untermischen. 

Die Zwiebel pellen und in Ringe schneiden. Ringe in 1 EL Margarine braten bis sie braun sind und ggf. mit etwas Paprikapulver bestreuen. Das Pumpernickelbrot in Stücke schneiden. Himmel und Erde zusammen mit Zwiebelringen und Brot anrichten. Dazu passt kühles Malzbier.

Tipp: Wer es nicht so fruchtig mag, ersetzt die Äpfel durch Rüebli. Dann ist es allerdings Erde und Erde 😉

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Der Klassiker aus meiner Kindheit, leicht abgewandelt und mit Gemüse aufgepeppt. ich mag auch die südliche Variante mit Brühe gern – mein Herz hängt aber am „Erpelschlot“ wie man ihn im Ruhrgebiet und Rheinland kennt. 
 
Zutaten:
1 kg festkochende Kartoffeln
2 grosse rote Zwiebeln
5 Gewürzgurken im Sud (keine Salzgurken!)
3 Rüebli (Möhren)
250 ml vegane Mayonnaise (z.B. Naturata)
Tabasco, Sojasauce, Pfeffer, Salz
1 kl. Bund Schnittlauch

Zubereitung:
Kartoffeln waschen, mit Schale kochen bis sie gar sind. Dazu nach ca. 20 Minuten den „Piekstest“ mit der Gabel machen. Abgießen und im Topf ausdampfen lassen.
Während die Kartoffeln kochen, das Gemüse rüsten und in feine Würfel schneiden. Mayonnaise mit so viel vom Gurkensud mischen bis eine cremige Sauce entsteht. Mit Tabasco, Sojasauce, Pfeffer und Salz abschmecken. Die Kartoffeln pellen und in Würfel oder Scheiben schneiden und mit der Sauce mischen. Zum Schluss das Gemüse unterheben. Schnittlauch waschen, in feine Röllchen schneiden und über den Salat geben. Fertig.

Tipp: Wer es fruchtig mag, mischt noch einen kleingeschnittenen Apfel unter! Dazu schmeckt Bratwurst mit Senf, ich habe die Bratgriller von Tukan dazu serviert.

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Sauer macht lustig – und satt!

Sauerkraut

Zutaten für 2:
1½ Pfund rohes Sauerkraut
2 rote Äpfel (z.B. Topaz)
8 Lorbeerblätter
2 Zwiebeln
2 Wacholderbeeren
½ Tasse Wasser oder Brühe 

Zubereitung:
Die Äpfel waschen und in gleichen Abständen viermal einschneiden. In jeden Schlitz ein Lorbeerblatt stecken. Zwiebel schälen. Vom Sauerkraut ca. ein Viertel zur Seite legen, den Rest zusammen mit dem Wasser, den Zwiebeln und den Wacholderbeeren in einen Topf geben. Die Äpfel auf das Sauerkraut stellen und alles zusammen ca. 10 bis 15 Minuten garen. Den Rest Sauerkraut daruntermischen und erwärmen, nicht mehr kochen. Dazu passt Kartoffelstock. 

Tipp: Die gesunden Inhaltsstoffe des Sauerkrauts leiden durch zu langes Kochen. Wer einen Teil davon erhalten möchte, macht es so wie oben beschrieben. Ist euch das zu sauer, kocht ihr einfach alles von Anfang an mit. In diesem Fall ggf. die Wassermenge erhöhen.

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