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Archive for the ‘Lecker Herbst’ Category

Jeden Herbst ziehen sie in den Wald um die feinsten Pilze zu sammeln. Dort wo der Wald Busch und die Grosseltern Omma und Oppa heissen, da sind auch die Kindheitserinnerungen. Und noch heute denken die beiden an das Enkelkind und spendieren frisch eingekochte und schockgefrostete Pilze, damit das Heimweh nicht so stark ist.

Pilzsuppe

Zutaten:
1 Pfund vorgekochte Hallimasch
3 mittlere Kartoffeln
1 kleine Zwiebel
2 kleine Lorbeerblätter
1 TL gelbe Senfkörner
1 EL Margarine
1 L Wasser
Salz, Pfeffer
Maggi Würze oder Sojasauce
4 vegane Wienerli 

Zubereitung:
Hallimasch mit Wasser Lorbeerblättern, Senfkörnern und Margarine kurz aufkochen. In der Zwischenzeit Kartoffeln und Zwiebel schälen, Kartoffeln grob und Zwiebel fein würfeln. Beides zusammen mit zwei Prisen Salz in den Topf geben und köcheln lassen bis die Kartoffelwürfel weich sind. Mit Pfeffer und Würze abschmecken und die Wienerli in der Suppe erwärmen.

Achtung: An dieser Stelle mal kein Tipp, sondern ein Hinweis. Hallimasch sind roh giftig! Sie müssen mindestens 10 Minuten gekocht werden damit sie geniessbar sind. Danach das Wasser abschütten und neues verwenden. Falls ihr keine auf dem Markt bekommt, tun es auch fertige TK-Waldpilzmischungen aus dem Supermarkt. Bitte keine Zuchtpilze für dieses Gericht verwenden, sie sind zu fad. Wenn ihr selbst sammeln geht, bitte den Fund von einem Experten prüfen lassen.

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Ich wünsche allen ein frohes neues Jahr! Seid ihr verkatert und müsst eure Energiespeicher wieder auffüllen? Habt ihr nach dem Festtagsschmaus Lust auf etwas Leichtes und Frisches? Da kommt dieses Süppchen gerade recht… 

Katersuppe

Zutaten:
1 Zwiebel
2 grosse Knollen Randen (Rote Bete)
2 säuerliche Äpfel
1 EL Margarine
4 EL Hafersahne
½ L Gemüsebrühe
200 ml Weisswein
Salz & Pfeffer, evtl. Meerrettich

Zubereitung:
Zwiebel pellen und in grob würfeln. Randen & Äpfel mit dem Sparschäler schälen und ebenfalls kleinschneiden. Margarine in einem Topf erhitzen und die Würfel darin einige Minuten dünsten. Brühe und Wein angiessen und 10 Minuten kochen. 

Die Suppe leicht abkühlen lassen, pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bei Bedarf noch etwas mehr Brühe zugeben bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Die Hafersahne auf die Suppe geben oder unterrühren. Wer mag, verfeinert diese vorher mit etwas frisch geriebenem Meerrettich. Dazu passt im Ofen geröstetes Fladenbrot mit Kräutern belegt.

Tipp: Vorgekochte Randen verwenden. Diese aber 5 Minuten vor Ende der Garzeit zugeben, sie können sonst bitter werden. Wer keinen Weisswein mag, ersetzt ihn durch Traubensaft oder die gleiche Menge Brühe.

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Ich habe sie mir endlich gegönnt, süsse kleine Tarteletteförrmchen. 🙂 Aus dem Buch „Tartelettes“ abgeändertes Rezept für 2 Personen als Haupt- oder für 4 als Vorspeise.

Kuerbiscremetarte

Zutaten:
Für den Teig:
140 g Dinkelmehl (Type 630)
40 g Kürbiskerne
80 g Margarine
2 Messerspitzen Backpulver
½ TL Salz
2 Prisen Zucker

Für die Füllung:
300 g Hokkaidokürbis
1 EL Olivenöl
½ TL gemahlenen Piment
½ TL Sonnenkuss-Gewürz
150 g Sojacuisine
2 TL gemahlene Haselnüsse 

Für die Pilze und den Salat:
200 g Austernpilze
1 kleines Bund Peterli (Petersilie)
2 EL Olivenöl
4 TL brauner Zucker
4 Handvoll Nüsslisalat (Feldsalat)
Kürbiskernöl nach Belieben

Hülsenfrüchte zum Blindbacken
Backpapier
4 Tarteletteförmchen 

Zubereitung:
Kürbiskerne mit einem Messer fein hacken. Mit Mehl, Backpulver, Salz und Zucker mischen. Margarine unterkneten bis ein krümeliger Teig entsteht. Ist er zu trocken, noch etwas Margarine hinzugeben. Teil flach drücken und auf einem Teller1 Stunde kalt stellen. 

Kürbis waschen, entkernen und würfeln. Olivenöl mit den Gewürzen verrühren, leicht salzen und mit dem Kürbis vermengen. Mit einem Deckel oder Alufolie zudecken und im 200 Grad heissen Ofen auf der mittleren Schiene ca. 40 Minuten garen.

Teig in vier gleich grosse Portionen teilen, zwischen Backpapier ausrollen und in die Förmchen geben. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstecken und 15 Minuten kühlen. Backpapier in 4 Quadrate teilen und auf die Formen legen, mit Hülsenfrüchten beschweren und bei 200 Grad auf der untersten Schiene 15-20 Minuten blindbacken.

In der Zwischenzeit den Kürbis mit dem entstandenen Saft und der Sojacuisine fein pürieren. Mit Salz abschmecken. Böden der Tartelettes mit den Haselnüssen bestreuen dass sie nicht durchweichen. Kürbiscreme bis zum daraufstreichen und bei 180 Grad auf der mittleren Schiene ca. 20 Minuten backen. In den Förmchen abkühlen lassen.

Pilze putzen und kleinschneiden. Peterli von den Stielen zupfen und waschen. Nüsslisalat waschen. Pilze im Olivenöl einige Minuten scharf anbraten und die Petersilie dazugeben. Mit Salz, Pfeffer und Kürbiskernöl abschmecken. Jedes Törtchen mit dem Zucker bestreuen und wenn gewünscht kurz unter dem Grill des Backofens karamellisieren. Tartelettes mit der Pilzmischung und dem Salat anrichten.

Tipp: 1. Ihr habt sicher noch Kürbis übrig. Macht nichts: einfach alle Kürbisstücke mit mehr Ölmarinade mitbacken und am nächsten Tag als Gemüse essen. Falls ihr alles zu Creme verarbeitet schmeckt diese lecker aufs Brot.
2. Für ein AhOh-Erlebnis den Kürbis durch Randen (Rote Bete) ersetzen, gibt eine einmalige Farbe auf dem Teller!

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Götterspeise geht doch nur mit Gelatine. Falsch! Wenn man dann noch nette Menschen hat, die einen mit selbstgemachtem Süssmost und Holundersaft versorgen, läuft alles auf dieses einfache und unschlagbare Dessert hinaus…

Goetterspeise

Zutaten:
½ L Süssmost (oder Apfelsaft)
½ L Holundersaft
2 TL Agar-Agar (oder 2 Pack Agartine)
2 TL Zucker
Sojasahne
4 TL Holundersaft für die Optik 😉
6 Gläser oder 2 Schüsseln

Zubereitung:
200 ml Süssmost mit dem Agar-Agar mischen und aufkochen. Nach zwei Minuten Kochzeit den restlichen Most zugeben und noch einige Minuten weiterkochen lassen. Die Gläser in der Zwischenzeit heiss ausspülen, damit sie beim Einfüllen nicht zerspringen. Nun den Süssmost rasch eingiessen, dabei die Gläser nur zu zwei Dritteln füllen. Es ist möglich dass sich beim Kochen Schaum bildet. Den könnt ihr im Topf oder auch noch in den Gläsern abschöpfen solange die Masse noch nicht fest ist. Die Gläser bei Zimmertemperatur abkühlen lassen, wenn es schnell gehen soll auch im Kühlschrank. 

Mit dem Holundersaft ebenso verfahren wie mit dem Süssmost. Bei ungesüsstem Saft vorher den Zucker unterrühren, ansonsten bitte weglassen. Nachdem die Götterspeise abgekühlt ist, mit der Sojasahne krönen. Ich habe fertige Sprühsahne genommen, selbstgeschlagene geht natürlich auch! Auf jedes Sahnehäubchen etwas Holundersaft geben und servieren.

Tipp: Habe ich heute zwei: 1. Ihr solltet schneller servieren als ich Fotos mache, dann fällt die Sahne nicht so zusammen ;-). Und 2. schon jetzt an den Winter denken; Glühweingelee geht genauso schnell…

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Geht auf Safari im Vorrats- bzw. Kühlschrank und kocht etwas Feines aus dem was ihr findet. Wichtig: Vitamine sollten drin sein und knackige Kerne. Hier eine Version die fit für die Kälte draussen macht!

Zutaten:
1½ kg Möhren
2 Petersilienwurzeln
4 Kartoffeln
3 Zwiebeln
100 g geschälte Mandeln
3 EL Rosinen
2 EL Margarine
3 TL Currypulver
1 TL Korianderpulver
2 TL Birnendicksaft
2 getrocknete Chilischoten
1½ L Gemüsebrühe
2-3 Stiele frischer Kerbel
Pfeffer, Salz 

Zubereitung:
Möhren und Petersilienwurzeln schälen, waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Zwiebeln pellen und grob würfeln. Kartoffeln waschen und mit Schale würfeln. Die Margarine in einem Topf erhitzen und das Gemüse darin andünsten. Curry, Koriander, Chilis, Birnendicksaft zugeben und unter Rühren weiterdünsten. Brühe angiessen und so lange köcheln bis das Gemüse gegart, aber noch bissfest ist. 

In der Zwischenzeit Mandeln (oder das was ihr findet) in einer Pfanne ohne Fett rösten bis sie duften. Halbieren oder grob hacken. Kerbel waschen und trocken schleudern.

Rosinen unter die Suppe rühren, erwärmen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Chilis entfernen. In Suppentassen füllen und mit den Mandeln und Kerbel anrichten.

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Kein „Nein, meine Suppe ess ich nicht!“ Dieser Herbstklassiker stellt auch Suppenkasper zufrieden – versprochen.

Kürbissuppe klassisch

Zutaten:
1 Kürbis z.B. Oranger Knirps (ca. 800 g)
2 Möhren
1 kleine Sellerieknolle
1 Stange Lauch (Porree)
2 Zwiebeln
2 EL Margarine
1 l Gemüsebrühe
Currypulver, Salz, Pfeffer
Birnen- oder Agavendicksaft

Zubereitung:
Kürbis waschen, halbieren, mit einem Löffel die Kerne entfernen und grob würfeln. Möhren und Sellerie putzen, schälen und klein schneiden. Lauch gründlich waschen um Sand zu entfernen und  in dünne Ringe schneiden. Einige Ringe beiseite legen. Zwiebeln abziehen und würfeln. 

Margarine in einem Topf erhitzen und Zwiebeln mit dem Lauch zusammen andünsten. Möhren, Sellerie, die Hälfte der Kürbiswürfel und Curry zufügen. 2 Minuten dünsten, Brühe angiessen und bei kleiner Hitze kochen lassen bis alles weich ist. Mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken bis eine feine Suppe entsteht. 

Restliche Kürbiswürfel zugeben und mit Salz, Pfeffer und Dicksaft abschmecken. Einige Minuten köcheln lassen bis die eingestreuten Kürbiswürfel bissfest sind. Suppe in Tassen füllen und gegebenenfalls mit den Lauchringen garnieren.

Tipp: 3 EL Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett rösten und mit einigen Tropfen Kürbiskernöl über die Suppe geben.

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Das ist ein richtiges LiLaLaune-Rezept für neblige Herbsttage!

ZwetschgenstreuselZutaten:

Rührteig:
125 g Margarine
175 g Mehl
100 g Zucker
150 ml Apfelmus
1 gehäufter TL Backpulver
1 Prise Salz
750 g Zwetschgen oder Pflaumen

Streusel:
200 g Mehl
100 g Zucker
150 g Margarine
1 Päckchen Vanillezucker

Zubereitung:
Margarine mit Zucker cremig rühren bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann das Apfelmus zugeben. Mehl mit Backpulver mischen und unter die Masse heben. Den Teig in eine gefettete Springform (26 cm Durchmesser) geben, glatt streichen.  Die Zwetschgen waschen, abtrocknen, entsteinen und auf den Teig legen. Ofen auf 180°C vorheizen.

Für die Streusel Mehl, Zucker, Margarine und Vanillezucker mit dem Knethaken oder den Händen zu Streuseln verarbeiten. Diese auf den Zwetschgen verteilen und alles 40-50 Minuten backen.

Tipp: Wer den Boden knuspriger mag oder wenig Zeit hat, macht einfach die doppelte Menge Streusel und nimmt eine Hälfte für den Boden!

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Maronenrisotto

Zutaten:
200 g geschälte Maronen
250 g Risottoreis
100 Räuchertofu
150 ml Weisswein
1 grosse Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 kleiner Patissonkürbis
1 L Gemüsebrühe
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer, frische Petersilie

Zubereitung:
Kürbis in Spalten schneiden, entkernen und zusammen mit den Maronen in einem Dämpfeinsatz bissfest garen. Räuchertofu abtropfen lassen.

Zwiebel und Knoblauch schälen, fein würfeln und im Olivenöl andünsten. Reis zugeben und kurz anschwitzen und mit ca. 150 ml  Brühe ablöschen. Wenn der Reis die Flüssigkeit aufgesogen hat, wieder etwas Brühe und Wein angiessen und so 10-15 Minuten fortfahren bis der Reis fast gar ist, aber noch Biss hat. Restliche Flüssigkeit und Maronen zugeben und fertig garen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Währendessen den Räuchertofu und die Kürbisspalten würfeln und die Petersilie hacken. Alles unter den Risotto mischen und servieren.

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Deftige Maronensuppe

Zutaten:

Für den Eintopf:
100 g geschälte Maronen
100 g Maronenpüree
150 g frische ganz reife Tomaten (sonst passierte Tomaten)
1 grosse rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
200 ml Rotwein
250 ml Gemüsebrühe
2 EL Olivenöl
1  EL Tomatenmark
2 EL Hafersahne
1 Zweig Rosmarin
1 EL Zucker (entfällt bei gesüsstem Maronenpüree)

Für das Topping:
100 g Räuchertofu
100 g braune Champignons
2 EL Balsamicoessig
1 EL Tomatenmark
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Die Maronen je nach Grösse vierteln oder achteln. Tomaten in kleine Würfel schneiden, wer mag entfernt auch die Kerne. 1 EL Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebel- und Knoblauchwürfel glasig dünsten, mit 150 ml Wein ablöschen. Maronen, Maronenpüree, Tomaten, 1 EL Tomatenmark, Gemüsebrühe, (Zucker) und den Rosmarinzweig zugeben und ca. 15 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Sahne einrühren.

Räuchertofu abtropfen lassen, in kleine Würfel schneiden und in 1 El  Olivenöl kross anbraten. Balsamico, restliches Tomatenmark und Wein angiessen, ca. 5 Minuten braten. In der Zwischenzeit die Pilze putzen und fein würfeln. Pilze zur Mischung geben und kurz mitbraten bis die Flüssigkeit fast verdampft ist.

Suppe mit Salz und Pfeffer würzen, auf Tellern verteilen und Tofumischung darüberstreuen.

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Steinpilz-Hirsotto

„Leute – der Herbst“ pflegte Spencer zu sagen und ich schliesse mich ihm an. Mehr gibt es nicht zu sagen, ausser vielleicht: „En Guete“!

Hirsotto

Zutaten für 2 Personen:
150g Steinpilze
150g Austernseitlinge
120g Goldhirse
½ Liter Pilzbouillon (aus einem Brühwürfel oder selbstgemacht)
Olivenöl
Pfeffer, Salz
(1 Zwiebel)

Zubereitung:
Pilze putzen und in grobe Stücke schneiden. Die Pilzboullion zusammen mit den etwaigen Pilzabschnitten kurz aufkochen. Anschliessend durch ein feines Sieb abseihen. Hirse darin 10 Minuten kochen und weitere 10 Minuten ziehen lassen. Wenn es zu sämig wird, noch etwas Brühe aniessen.

Pilze in einer Pfanne in heissem Öl knusprig bräunen. Wer mag gibt eine gehackte Zwiebel dazu. Ist ein intensiver Pilzgeschmack gewünscht, sollte darauf verzichtet werden. Pilze ggf. auf einem Küchentuch abtropfen lassen und auf der Hirse anrichten. Umrühren und geniessen…  

Tipp: Jetzt in der Saison Pilzbrühe selbst kochen und einfrieren. Schmeckt viel besser als gekauft. Rezept folgt in Kürze unter „Basics“.

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