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Posts Tagged ‘Maronen’

Auf den ersten Blick eine ungewöhnliche Kombination, auf den zweiten Blick hmmmm. Früher hat meine Tante Lore damit Hühnchen gefüllt, aber das lassen wir gerne weg 😉 Schmeckt besser ohne!

Zutaten:
1 Zwiebel
6 rote Peperoni (Gemüsepaprika)
500 g Maronen (Esskastanien)
150 g Hirse
½ Liter Gemüseboullion
1-3 EL Olivenöl
1 EL Avjar (nach Wunsch)
1 EL getrocknete Salatkräuter

Zubereitung:
Maronen für eine halbe Stunde in Wasser einweichen, anschliessend jede mit einem scharfen Messer kreuzweise einritzen. Den Backofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) heizen, Maronen auf ein Blech legen, eine Tasse mit Wasser dazustellen und ca. 15-20 Minuten garen. Sie sind gar wenn es in der Küche duftet und die Schale leicht gebräunt ist. Am besten testet ihr ob sie für euch weich genug sind, da sind die Geschmäcker verschieden.  Maronen leicht abkühlen lassen und pellen, dabei auch die braune Innenhaut entfernen.

Hirse in der Gemüseboullion 10 Minuten kochen und abgiessen. Mehrmals mit der Gabel auflockern.

Zwiebel fein würfeln. Peperoni waschen und in grobe Stücke schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelwürfel andünsten bis sie glasig sind. Peperonistücke zugeben und unter Rühren braten, dabei dürfen sie ruhig etwas bräunen. Salatkräuter und Avjar zugeben und verrühren. 50 ml Wasser angiessen und noch einige Minuten köcheln lassen, so dass eine sämige Sauce entsteht. Maronen zugeben und erhitzen. Zusammen mit Hirse anrichten. En Guete!

Tipp: Statt der kugeligen Maronen verwende lieber die flacheren Kastanien, es gibt verschiedene Sorten und es lohnt sich darauf zu achten. Auch wenn die braune Haut teilweise eingewachsen ist und sie kleiner sind, der Geschmack ist aromatischer. Und sind wir ehrlich; das „Gepule“ gehört doch dazu!

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Herbst ist so lecker! Bisher gab es entweder Maronen- oder Kürbissuppe, warum nicht beides kombinieren? Frei nach dem Rezept aus der aktuellen Coop-Zeitung.

Zutaten:
1 kleiner Hokkaidokürbis
¼ kleiner Knollensellerie
1 Bund Lauchzwiebeln
200 g Maronen, gefroren oder frisch
1 Liter Gemüsebrühe
150 ml Weisswein
100 ml Sojarahm
1-2 EL Margarine
Muskat, Chilipulver, Salz, Pfeffer
Kürbiskernöl und gehackte Kürbiskerne  nach Belieben zum Anrichten

Zubereitung:
Kürbis halbieren, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Sellerie schälen und ebenfalls würfeln.
Gefrorene Maronen unter warmem Wasser abspülen. (Frische Maronen schälen und kurz blanchieren, Haut entfernen). Lauchzwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden.

Margarine in einem grossen Topf erhitzen und die Lauchzwiebeln andünsten. Maronen, Kürbis- und Selleriewürfel zugeben und kurz mitdünsten. Wein und Gemüsebouillon angiessen und 20-30 Minuten kochen lassen. Wenn die Gemüsewürfel weich sind, Suppe pürieren und Rahm unterrühren. Mit Muskat, Chili, Pfeffer und Salz abschmecken und nochmals erwärmen.

Tipp: Pro Person einen kleinen Kürbis aushöhlen und die Suppe darin anrichten. In Weckgläser gefüllt ist die Suppe ein schönes Mitbringsel oder Geschenk.

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Bei dem Wetter ist ein heisses Süppchen genau das richtige. En Guete!

Zutaten:
100 g Lauch
100 g Knollensellerie
200g geschälte Kastanien
1 L Gemüseboullion
100 ml Sojasahne
Fein geschnittener Liebstöckel 

Zubereitung:
Lauch und Sellerie rüsten und in feine Stücke schneiden. 1 EL Olivenöl erhitzen und das Gemüse andünsten. Die Kastanien beigeben und mit Gemüseboullion auffüllen, 30 Minuten köcheln lassen. Einige Kastanienstücke herausnehmen und als Einlage für später zur Seite stellen. Die Suppe pürieren und abschmecken. Die Sahne mit dem Liebstöckel darunter ziehen.  Super einfach, saisonal und auch noch lecker! 

Tipp: Suppe als Saucengrundlage verwenden, schmeckt gut zu Kartoffeln oder Hirse.

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Wer braucht schon Wild auf dem Teller? Das habe ich lieber quicklebendig im Wald. Die Beilagen sind sowieso das Beste! Da liegt es nahe aus Ihnen etwas Herbstliches zu zaubern…

Zutaten:
500 g Maronen
500 g braune Champignons
5 kleine Zwiebeln oder 1 Bund Lauchzwiebeln
2 EL Margarine oder Bratöl
2 EL Tomatenpüree (-mark)
½ Liter Pilzboullion
100 ml Rotwein (oder Traubensaft, dann Birnel weglassen)
1 EL Birnel
1 Stängel Salbei
2 Handvoll Muskatellertrauben oder andere helle Trauben
Salz und Pfeffer 

Zubereitung:
Maronen kurz mit heissem Wasser überbrühen und schälen, alternativ tiefgefrorene ungekochte! verwenden.Zwiebeln schälen, Champignons säubern und vierteln. Margarine in einem grossen Topf erhitzen und die Pilze portionsweise scharf anbraten, beiseite stellen.

Mit den Zwiebeln ebenso verfahren bis sie leicht bräunen, sie sollten nicht zu dunkel werden da das Gericht sonst bitter wird. Tomatenpüree, Salbei und Maronen zugeben und unter Rühren anschwitzen. Den Wein (bzw. Saft) zusammen mit der Boullion angiessen. Das Ragout bei mittlerer Hitze ca. 15-20 Minuten schmoren bis die Maronen weich sind. Mit Birnel, Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Ragout wird durch die Maronen sämig, ist es zu fest noch etwas Boullion angiessen. Die Trauben waschen, halbieren, entkernen und kurz im Ragout erhitzen.  Dazu passen dunkles Brot oder Kartoffeln.

Tipp: Lasst es euch einfach schmecken! Das Ragout ist wunderbar auf der Terasse beim Geniessen der warmen Herbstsonne – oder auch vor dem Cheminée.

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