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Posts Tagged ‘Vorspeise’

Diese Vorspeisenplatte lässt sich sehr gut vorbereiten und ist im Sommer für einen Abend mit Freunden wie gemacht. Mit frischen Salaten und Fladenbrot servieren.

Mezze

Zutaten:
Für die Falafel:
250 g getrocknete Kichererbsen, über Nacht eingeweicht
½ Zitrone
1-2 EL Olivenöl
3 EL Sojajoghurt nature
5 EL Weissmehl
1 gehackte Zwiebel
3 EL Paniermehel
½ Bund gehackte Petersilie
Salz, Pfeffer, Öl zum Braten

Für die Joghurtsauce:
250 g Sojajoghurt mit Zitrone
4 Stiele Minze
3 EL Sojarahm

Für die Tomatensauce:
1 EL Olivenöl
1 zerdrückte Knoblauchzehe
2 Dosen gehackte Tomaten
1½ EL Rohrohrzucker
2 EL Kräuterweinessig
2 EL Tomatenmark
1 TL Zimt
Salz, Pfeffer

Für den Rüeblidip:
500 g süsse Rüebli
250 g Sojajoghurt nature
2 EL Rüeblisaft
½ TL gemahlener Kümmel
1 Prise Chilipulver
Salz, Pfeffer, ganze Kümmelkörner nach Wunsch

Für die Ful medames:
1 Dose gekochte Fava-Bohnen (oder andere Bohnen)
3 Knoblauchzehen
3 EL Tahin (Sesammus)
2 EL fruchtiges Olivenöl
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
½ Zitrone
2 Stiele glatte Petersilie
½ Zwiebel

Für das Hummus:
200 g getrocknete Kichererbsen, über Nacht eingeweicht
120 g Tahin (Sesammus)
250 g Sojajoghurt nature
3 EL fruchtiges Olivenöl
1 EL Zitronensaft
1 EL Harissapaste
2 Knoblauchzehen
2 EL gerösteter Sesam
1 EL Olivenöl

Zubereitung:
Für die Falafel die Kichererbsen in genügend Wasser ca. 1 Std. weich kochen, abtropfen und etwas abkühlen lassen. Anschliessend mit allen Zutaten bis und mit Joghurt pürieren. Mehl, Zwiebel und Petersilie daruntermischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Masse zu kleinen Kugeln formen, in Paniermehl wenden und etwas flach drücken. Das Öl erhitzen und die Falafel bei mittlerer Hitze ca. 6 Minuten braten.

Für die Joghurtsauce den Joghurt mit dem Rahm cremig rühren. Minzblätter von den Stielen streifen, fein schneiden und unterrühren.

Für die Tomatensauce das Öl erhitzen und darin den Knoblauch andämpfen. Tomaten und restliche Zutaten dazugeben und 10-20 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und kühl stellen.

Für den Rüeblidip eine Hälfte der Rüebli raffeln und die andere Hälfte fein reiben (sie sollten die Konstistenz von Mus haben). Den Sojajoghurt mit dem Rüeblisaft glatt rühren, mit Kümmel, Chili, Salz und Peffer abschmecken. Es darf ruhig würzig bzw. scharf sein. Rüebli zugeben, verrühren und ggf. mit den ganzen Kümmelkörnern bestreuen.

Für die Ful medames die Bohnen mit kaltem Wasser abbrausen und abtropfen lassen. Zitrone aus-pressen, Zitronensaft mit Tahin, Olivenöl und Kreuzkümmel verrühren. Knoblauchzehen dazupressen. Petersilienblätter von den Stielen streifen und fein schneiden. Petersilie zusammen mit den Bohnen zur Mischung geben und gut verrühren. Zwiebel schälen, in feine Ringe schneiden.

Für das Hummus die Kichererbsen in genügend Wasser ca. 1 Std. weich kochen, abtropfen und et-was abkühlen lassen. Kichererbsen mit den Zutaten bis und mit Harissa mischen. Knoblauchzehen dazupressen. Die Mischung mit dem Stabmixer pürieren. Vor dem Servieren mit dem Olivenöl beträu-feln und mit Sesamsamen bestreuen.

Die Falafel zusammen mit den Beilagen auf einer grossen Platte servieren.

Tipp: Wer mag wälzt die Falafel vor dem Braten in Sesamsamen. Die Ful medames schmecken auch püriert als Dip sehr gut!

Dieses und weitere Rezepte findet ihr auch im aktuellen Vegi-Info der SVV.

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Ich habe sie mir endlich gegönnt, süsse kleine Tarteletteförrmchen. 🙂 Aus dem Buch „Tartelettes“ abgeändertes Rezept für 2 Personen als Haupt- oder für 4 als Vorspeise.

Kuerbiscremetarte

Zutaten:
Für den Teig:
140 g Dinkelmehl (Type 630)
40 g Kürbiskerne
80 g Margarine
2 Messerspitzen Backpulver
½ TL Salz
2 Prisen Zucker

Für die Füllung:
300 g Hokkaidokürbis
1 EL Olivenöl
½ TL gemahlenen Piment
½ TL Sonnenkuss-Gewürz
150 g Sojacuisine
2 TL gemahlene Haselnüsse 

Für die Pilze und den Salat:
200 g Austernpilze
1 kleines Bund Peterli (Petersilie)
2 EL Olivenöl
4 TL brauner Zucker
4 Handvoll Nüsslisalat (Feldsalat)
Kürbiskernöl nach Belieben

Hülsenfrüchte zum Blindbacken
Backpapier
4 Tarteletteförmchen 

Zubereitung:
Kürbiskerne mit einem Messer fein hacken. Mit Mehl, Backpulver, Salz und Zucker mischen. Margarine unterkneten bis ein krümeliger Teig entsteht. Ist er zu trocken, noch etwas Margarine hinzugeben. Teil flach drücken und auf einem Teller1 Stunde kalt stellen. 

Kürbis waschen, entkernen und würfeln. Olivenöl mit den Gewürzen verrühren, leicht salzen und mit dem Kürbis vermengen. Mit einem Deckel oder Alufolie zudecken und im 200 Grad heissen Ofen auf der mittleren Schiene ca. 40 Minuten garen.

Teig in vier gleich grosse Portionen teilen, zwischen Backpapier ausrollen und in die Förmchen geben. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstecken und 15 Minuten kühlen. Backpapier in 4 Quadrate teilen und auf die Formen legen, mit Hülsenfrüchten beschweren und bei 200 Grad auf der untersten Schiene 15-20 Minuten blindbacken.

In der Zwischenzeit den Kürbis mit dem entstandenen Saft und der Sojacuisine fein pürieren. Mit Salz abschmecken. Böden der Tartelettes mit den Haselnüssen bestreuen dass sie nicht durchweichen. Kürbiscreme bis zum daraufstreichen und bei 180 Grad auf der mittleren Schiene ca. 20 Minuten backen. In den Förmchen abkühlen lassen.

Pilze putzen und kleinschneiden. Peterli von den Stielen zupfen und waschen. Nüsslisalat waschen. Pilze im Olivenöl einige Minuten scharf anbraten und die Petersilie dazugeben. Mit Salz, Pfeffer und Kürbiskernöl abschmecken. Jedes Törtchen mit dem Zucker bestreuen und wenn gewünscht kurz unter dem Grill des Backofens karamellisieren. Tartelettes mit der Pilzmischung und dem Salat anrichten.

Tipp: 1. Ihr habt sicher noch Kürbis übrig. Macht nichts: einfach alle Kürbisstücke mit mehr Ölmarinade mitbacken und am nächsten Tag als Gemüse essen. Falls ihr alles zu Creme verarbeitet schmeckt diese lecker aufs Brot.
2. Für ein AhOh-Erlebnis den Kürbis durch Randen (Rote Bete) ersetzen, gibt eine einmalige Farbe auf dem Teller!

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Endlich sind die da; Kiwis aus der Schweiz. Etwas kleiner als die neuseeländischen Verwandten, aber leeecker… Ich hoffe ihr stört euch nicht am Begriff Tatar. Laut Definition kann es auch aus Gemüse und Früchten bestehen.

Kiwi-Avovado-Tatar

Zutaten:
2 grüne Äpfel
4 feste Kiwis
1 Zitrone (evtl. noch grün)
1 rote Chili
4 EL Olivenöl
200 g Tofu
Pfeffer & Salz

Zubereitung:
Tofu in mundgerechte Stücke schneiden. Chili waschen und in feine Ringe schneiden. Eine Hälfte der Zitrone auspressen, 1 EL Saft auffangen , die Schale abschälen und in feine Streifen schneiden. Zusammen mit Tofu, Chili und einer Prise Salz in das Olivenöl geben und ca. ½ Stunde marinieren. 

Kiwis und Avocado schälen und würfeln. Äpfel waschen und trockenreiben, das Kerngehäuse ausstechen und quer in Scheiben schneiden. Apfelscheiben auf Teller geben. Tofu aus der Marinade nehmen und abtropfen lassen, eventuell noch feiner würfeln. Mit Avocado und Kiwi vermischen, auf den Apfelscheiben anrichten und mit der Olivenölmarinade (inkl. Chilis und Zitronenschale) beträufeln.

Tipp: Wer es weder scharf noch säuerlich mag, sollte die Kiwis durch eine süssere Frucht ersetzen.

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