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Posts Tagged ‘Weihnachten’

Die Gans bleibt ganz! Veganes Essen geht auch festlich 😉 Ich wünsche euch allen ein ganz schönes Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr!

Rouladen

Zutaten:
4 Vegi-Schnitzel oder Sojasteaks
1 Stück Räuchertofu
2 Zwiebeln
4 Scheiben Toastbrot
4-6 Gewürzgurken
2 TL Hefeflocken
500 g frische Mischpilze
500 ml Pilzboullion
250 ml Rotwein
2 EL Margarine
1 EL Tomatenmark
1 Lorbeerblatt
1/2 TL schwarze Pfefferkörner

Düsseldorfer Senf

Zubereitung:
Den Räuchertofu halbieren. Eine Hälfte in Scheiben schneiden. Eine der Zwiebeln mit Schale halbieren. In einem grossen Topf 1 Esslöffel Margarine erhitzen. Zwiebeln und Räuchertofu unter Rühren scharf anbraten und beiseite stellen. Die Pilze putzen und grob schneiden, ebenfalls scharf anbraten und beiseite stellen.

Das Toastbrot entrinden und kurz! In der Pilzboullion einweichen. Für die Füllung die Pilze mit dem angebratenen Räuchertofu, den Hefeflocken, dem Toastbrot, etwas Pfeffer in den Mixer geben und grob pürieren. Probiert die Masse zwischendurch, nach Belieben noch etwas Pilzboullion oder ein Stück Zwiebel hinzugeben. Anschliessend in einem groben Sieb abtropfen lassen, damit es nicht zu flüssig und gut formbar ist. 

Die zweite Zwiebel schälen und in Stücke schneiden. Die zweie Hälfte Räuchertofu in Scheiben schneiden. Nun die Vegi-Schnitzel mit Senf einstreichen und eine Scheibe Räuchertofu, ein Stück Zwiebel und eine Gewürzgurke in die Mitte legen. Ca. 1 EL der Pilzmasse daraufgeben und mit den Händen so formen dass die Masse die restliche Füllung umschliesst. Das Schnitzel aufrollen und mit Garn zusammenbinden oder mit den Klammern verschliessen. So mit allen Schnitzeln verfahren. Die Schnitzel in der restlichen Margarine von allen Seiten anbraten bis sie schön braun sind. Beiseite stellen. 

Für die Sauce ins die Pilzboullion angiessen und mit einem Kochlöffel das „Angehockte“ vom Topfboden lösen. Das Tomatenpüree, das Lorbeerblatt, die Pfefferkörner und ca. 100 ml Wein zugeben und aufkochen lassen. Die vorher angebratene Zwiebel von der Schale befreien und wieder zur Flüssigkeit geben. Die Rouladen in die Flüssigkeit legen und köcheln lassen – dabei nach und nach (ja nach Geschmack) Wein zugiessen. Die Rouladen sollten ca. 20 Minuten schmoren, nach 10 Minuten werden sie gewendet.

Rouladen herausnehmen und die Flüssigkeit zu einer Sauce binden (mit Margarine, Maizena oder wie ihr es gerne habt). Rouladen wieder zugeben. Zusammen mit Apfelrotkohl und Knödeln servieren. En Guete!

Tipp: Wenn ihr trockene Sojasteaks nehmt müsst ihr diese natürlich vorher quellen lassen 😉 Es gibt auch fertige Rouladenwürzmischungen im Supermarkt. Davon ein wenig in die Sauce und/oder die Füllung geben. Probiert selbst aus was euch am besten schmeckt!

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Vorspeise Weihnachtsmenu
Eine Vorspeise die nicht viel Mühe macht. Chips, Nüsse und Dressing können problemlos am Vortag vorbereitet werden.

Zutaten:
200 g Nüsslisalat (Feldsalat)
4 EL Haselnüsse
2 grosse Randen (Rote Bete)
1-2 EL Sonnenblumenöl
2 EL Haselnussöl
2 EL Sonnenblumenöl
3 EL Himbeeressig
1 Schalotte
Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung:
Randen mit dem Sparschäler schälen und in dünne Scheiben hobeln. In eine Schüssel geben und mit dem Sonnenblumenöl mischen. Alle Scheiben sollten vom Öl benetzt sein. Den Backofen auf 180 Grad (Umluft 150) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Scheiben darauf verteilen und im Ofen ca. 20 Minuten kross werden lassen. Die Scheiben von den Endstücken sind früher fertig, diese etwas früher als die anderen herausnehmen. Abkühlen lassen.

Nüsslisalat waschen und von den Wurzeln befreien. Trocken schleudern oder in einem Sieb abtropfen lassen. Für das Dressing die Öle mit dem Essig mischen. Mit einer Prise Salz, Zucker und etwas Pfeffer abschmecken. Die Schalotte fein würfeln und unterrühren.

Die Haselnüsse mit einem scharfen Messer in dünne Scheiben schneiden. Wer mag kann auch einen Hobel nutzen, mir gelingt es besser mit dem Messer.

Auf einem Teller erst die Salatblätter anrichten, mit dem Dressing beträufeln und Randenchips und Haselnüsse darüber geben.

Tipp: Haselnussöl (besonders das geröstete) wird geschmacklich eher mit Süsspeisen in Verbindung gebracht. Wer dies nicht mag, sollte es durch andere Öle ersetzen. Ich finde es harmoniert sehr gut mit den süsslichen Randen.

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Hauptspeise Weihnachtsmenu
Pastetli mag jeder gern und sie sind fein genug für einen Festtag.

Pastetli

Zutaten:
Für die Pastetli:
3 Rollen Blätterteig
4 EL Sojamilch
Ausstechformen in zwei Grössen

Für das Pilzragout:
1 grosse Zwiebel
1 Pfund Mischpilze z.B. Shiitake, Kräuterseitling, Champignons
1 EL Dörrpflaumen
½ L Pilzboullion
¼ L Weisswein
¼ L Sojasahne
4 EL Margarine
2 TL Maizena
Salz, Pfeffer

Für den Kartoffelstock:
1 kg mehlig kochende Kartoffeln
¼ L Pilzboullion
1 EL getrocknete Steinpilze
5 EL Sojasahne
1 EL Margarine
2 Prisen Muskat

Zubereitung:
Für die Pastetli den Backofen auf 220 Grad (Umluft 200 Grad) vorheizen.

Aus dem Blätterteig mit der grossen Ausstechform 24 Kreise ausstechen. 8 davon werden als Boden verwendet und bleiben ganz. Bei den verbleibenden 16 Stück mit der kleineren Form die Mitte ausstechen, so dass ein Ring entsteht. Die Ränder eines jeden Bodens mit Sojamilch einpinseln und einen Ring auflegen. Diese ebenfalls mit Milch besteichen und einen zweiten darauflegen. Pastetli auf Backpapier im Ofen ca. 15-20 Minuten goldbraun backen. Auskühlen lassen.

Kartoffeln waschen und ungeschält in ausreichend Salzwasser gar kochen.
Die Steinpilze in der Pilzboullion aufkochen und 15 Minuten quellen lassen, anschliessend Boullion durch ein Sieb abgiessen und auffangen. Kartoffeln nach Ende der Garzeit noch heiss pellen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Margarine und Sojasahne einrühren. Nach und nach die Pilzboullion angiessen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Die Steinpilze fein schneiden und unterheben. Mit Muskat abschmecken. 

Zwiebel schälen und würfeln. 1 EL Margarine in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Mit Weisswein ablöschen und auf die Hälfte einkochen lassen. Pilzboullion angiessen und weiter leicht kochen lassen.

Pilze säubern, in grobe Stücke schneiden und salzen und pfeffern. Portionsweise in der restlichen Margarine kross anbraten und zur Seite stellen. Dörrpflaumen in etwas Wasser einweichen, bei Soft-Pflaumen entfällt dieser Schritt. Maizena mit etwas Saucenflüssigkeit anrühren und zusammen mit der Sojasahne unter die Sauce rühren. Pilze zugeben und noch einmal aufkochen lassen. Zum Schluss die Dörrpflaumen in die Sauce geben und erwärmen.

Pro Person zwei Pastetli auf dem Teller anrichten und mit den Pilzen füllen. Kartfoffelstock dazu servieren.

Tipp: Wer auf Brätchügeli nicht verzichten mag, kann diese natürlich zum Ragout hinzugeben. Hier gibt es ein Rezept das sich sicher gut dazu eignet! Ich wünsche euch eine ganz schöne Weihnachtszeit!

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Dessert Weihnachtsmenu
Einfach vorzubereiten und somit perfekt für das Weihnachtsmenu geeignet. Schliesslich möchten wir die Zeit mit unseren Lieben verbringen 🙂

Schokomousse

Zutaten:
Für die Mousse:
150 g veganen Schokoaufstrich (z.B. Chocoreale)
  50 g Zartbitterschokolade
250 ml veganer Schlagrahm
     6 EL Vanillesojamilch

Für die Kirschen:
2 Gläser Schattenmorellen
300 ml Rotwein (oder Kirschsaft)
1 EL Zucker
2 TL Maizena

½ Zimtstange
2 Gewürznelken
1 TL Pimentkörner
1 TL abgeriebene Orangenschale
(oder 1 Päckchen Glühweingewürz)

 Schokospäne zum Garnieren

Zubereitung:
Zartbitterschokolade und Schokoaufstrich zusammen mit der Sojamilch in einen Topf geben. Die Zutaten im Wasserbad unter Rühren schmelzen, bis eine dickflüssige Masse entsteht. Topf vom Herd nehmen und die Schokomasse abkühlen lassen. Dabei immer wieder rühren, damit sie nicht fest wird. Gegebenenfalls noch etwas Sojamilch zugeben.

Den Schlagrahm steif schlagen. Die Schokomasse rasch unterrühren und in eine Schüssel geben. Damit sich keine Haut bildet, die Oberfläche mit einem Stück Backpapier abdecken. Kühl stellen, am besten über Nacht.

Kirschen abgiessen, dabei den Saft auffangen. Die Gewürznelken und Pimentkörner mit einem Stössel anquetschen, nicht mörsern! Zusammen mit Zimtstange, Zucker und Orangenschale zum Wein geben und diesen 2 Minuten bei kleiner Hitze ziehen lassen. Ihr könnt zwischendurch probieren ob es euch stark genug schmeckt. Die Gewürze entfernen. Maizena in 1 EL Wein (oder Saft) anrühren und in den Wein einrühren. Kirschen zugeben und 1 Minute köcheln lassen bis es eindickt. Etwas abkühlen lassen. Die Kirschen können wie die Mousse über Nacht kühl gestellt werden. Am nächsten Tag einfach erwärmen.

Von der Mousse Nocken abstecken und zusammen mit den Kirschen servieren. Mit Schokospänen bestreuen.

Tipp: Unbedingt ausprobieren den Schokoaufstrich durch die gleiche Menge Haselnussnougat zu ersetzen; das gibt eine geniale Nougatmousse.

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„Samichlaus Du guete Maa, lueg Dir min Läbchueche aa!“, oder „Nikkelaus Du gutn Mann, kuck Dir ma mein Küchsken ann!“. So, oder so ähnlich 😉 ich wünsche euch einen schönen Samichlaus-, Nikolo-, Nikkelaus- oder Sinterklaastag.

Lebkuchen

Zutaten:
250 g Zucker
250 ml Sojasahne
250 g Birnel (Birnendicksaft)
250 ml Süssmost (Apfelsaft)
500 g Ruchmehl (entspricht Type 1050)
500 g Weissmehl
10 g Natron
2 EL Lebkuchengewürz
1 Pack Backpulver
Geschälte Mandeln
Belegkirschen
Backblech mit hohem Rand, oder zwei rechteckige Formen. 

Zubereitung:
Backofen auf 250 Grad vorheizen. Sahne und Zucker schaumig aufschlagen. Birnel, Süssmost und Lebkuchengewürz zufügen. Natron in 2 EL Most auflösen, ebenfalls zugeben und alles gut verrühren. Mehl mit Backpulver mischen und mit der Masse vermengen. 

Das Blech mit Backpapier auslegen und/oder mit Öl bestreichen. Teigmasse darauf geben und im Ofen ca. 6 Minuten bei 250 Grad backen. Temperatur auf 180 Grad reduzieren und den Lebkuchen in 35 bis 40 Minuten fertig backen. Auf dem Blech auskühlen lassen und vorsichtig mit einem Messer lösen. Für den Glanz eventuell ganz dünn mit etwas Speiseöl einpinseln. Mandeln mit einem scharfen Messer längs halbieren. Lebkuchen mit Mandeln und Kirschen belegen.

Tipp: Teig auf zwei Formen aufteilen und eine Hälfte statt mit Kirschen und Mandeln mit Puderzucker bestäuben. Hab ich auch gemacht, erspare euch aber das Ergebnis. 😛

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Ein perfektes Dessert für das Weihnachtsmenu. Oder einfach für zwischendurch…

Orangensalat mit Kokoseis

Zutaten:
1 Zitrone
5 Orangen
1 Granatapfel
250 ml Kokosmilch
2 EL Zucker (oder 3 EL Rohrzucker) 

Zubereitung:
Die Hälfte der Zitrone und eine Orange auspressen und mit Kokosmilch und Zucker verrühren bis sich der Zucker ausgelöst hat. Vor dem Mischen mit den anderen Zutaten das Fruchtfleisch der Zitrusfrüchte vom Saft abseihen. So wird die Konsistenz des Eises cremiger. Die Mischung in einer Schüssel ins Gefrierfach stellen. Jede Viertelstunde umrühren damit sich keine Eiskristalle bilden.

Die restlichen Orangen schälen, in dünne Scheiben schneiden und auf Tellern anrichten. Granatapfel halbieren, Kerne sauber herauslösen und auf die Orangen geben. Das Eis aus dem Gefrierfach holen und eventuell noch einmal kurz durchmixen damit es cremig wird. Nocken oder Kugeln formen und auf den Früchten anrichten.

Tipp: Wenn ihr mögt gebt noch 1 EL Kokosraspel vor dem Einfrieren zur Eismasse. Brauner Zucker ist zwar besser als weisser, lässt das Eis aber gräulich werden. Entscheidet selbst, was euch wichtiger ist 🙂

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