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Locker, leicht und lecker. Dieser bunte Salat ist ideal für ein Picknick, zum Brunch oder als Partysnack. In Babysalatblättern angerichtet, ist er mit einem Biss verschwunden. Auf der Eröffnungsfeier der Massagepraxis herbal moments ist er sehr gut bei den Gästen angekommen!

Zutaten für 8-10 Portionen:
500 g Couscous
2 orange Peperoni (Paprika)
2 gelbe Peperoni (Paprika)
4 EL Korinthen oder Aroniabeeren
4 EL helle Rosinen
5 EL ungesalzene Pistazien
2 Zitronen
6-8 EL Olivenöl

1 Bund glatte Petersilie
½ Bund Minze
½ Bund Basilikum
Salz & schwarzer Pfeffer

Zubereitung:
Den Couscous nach Packungsanweisung mit wenig Salz garen. Sofort gut abtropfen lassen und mit der Gabel lockern. Die Körner dürfen nicht aneinanderkleben oder breiig sein.

Die Korinthen und Rosinen in eine Tasse geben und mit Wasser auffüllen, ca. 10 Minuten einweichen lassen und abgiessen. Peperoni putzen und in feine Würfel schneiden. Zitronen heiss abwaschen und die Schale mit einer feinen Reibe abreiben, Früchte auspressen.

Olivenöl, Zitronensaft und Zitronenschale mit einem Schwingbesen verrühren, salzen und Pfeffern. Kräuter waschen und grobe Stiele entfernen. In mundgerechte Stücke schneiden, nicht hacken.

Alle festen Zutaten: Couscous, Kräuter, Peperoni, Rosinen, Korinthen und Pistazien miteinander gut vermengen. Das Dressing angiessen und gut unterrühren. Der Salat ist sofort servierbereit, hält sich jedoch auch einen Tag im Kühlschrank.

Tipp: Wer mag presst noch 2 Knoblauchzehen dazu und/oder nimmt geröstete grob gehackte Mandeln antelle der Pistazien. Mit einigen Prisen Baharat-Gewürz wird es noch ein wenig orientalischer.

Dieses Rezept habe ich von Erni bekommen. Lieben Dank! 

Zutaten:
2 junge Kohlrabis
2 kleine rotschalige Äpfel
2 EL geriebene Mandeln oder Haselnüsse
1 Becher Sojajoghurt
2 EL Veginaise
½ EL geriebener Meerrettich
2 EL Sonnenblumenöl
1 Zitrone
Salz, Pfeffer und Zucker nach Belieben 

2 EL Mandel- oder Haselnussblättchen

Zubereitung:
Die Mandel- oder Haselnussblättchen in einer Pfanne ohne Fett bei wenig Hitze rösten. Dabei gelegentlich wenden. Für die Sauce den Joghurt mit der Veginaise, dem Meerrettich und dem Öl gut verrühren. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken. 

Äpfel waschen und in Stifte schneiden. Zitrone auspressen und den Saft auf die Apfelstifte träufeln damit sie nicht braun werden. Kohlrabis mit einem Sparschäler schälen und dabei holzige Stellen entfernen, ebenfalls in Stifte schneiden. Kohlrabi- und Apfelstifte mit den geriebenen Mandeln oder Haselnüssen gut vermengen. Die Sauce unterrühren. Salat auf Tellern anrichten und mit den Mandel- oder Haselnussblättchen garnieren. 

Tipp: Für eine noch knackigere Variante die geriebenen Mandeln weglassen und die gleiche Menge geröstete, grob gehackte Sonnenblumenkerne untermischen.

Die Vorbereitung für dieses Gericht dauert ein wenig, sie lohnt sich aber. Die Bällchen schmecken besser als aus einer Fertigmischung zubereitet und die Salsa ist erfrischend und eignet sich auch gut als Verwertung diverser Gemüsereste ;-)  

Zutaten:
Für die Linsenbällchen
½ Pfund Kartoffeln
50 g Berg- oder Puy-Linsen
1 kleine Zwiebel
1 EL Paranüsse oder andere Nüsse
1 Eiersatz (No-Egg)
1 TL Salz
1 TL gehackter Bärlauch
½ TL Currypulver
¼ L Pflanzenöl zum Frittieren

Für die Frühlings-Salsa
1 Bund Radiesli
2 Stangen weisser Spargel
1 kleine rote Zwiebel
1 grüne Peperoncini
2 Lauchzwiebeln
3 EL Zitronensaft
5 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer, Zucker nach Belieben

Für den Salat
4 Handvoll junger Frühlingssalat 

4 EL Veginaise
1 EL milder Senf
2 EL Kräuteressig
6 EL Olivenöl
1-2 EL getrocknete Salatkräuter
1 TL Curry
Pfeffer nach Belieben

Zubereitung:
Die Linsen in genügend Wasser gar kochen. Die Kartoffeln abwaschen und ebenfalls kochen. Beides abgiessen. Kartoffeln noch heiss pellen und durch die Kartoffelpresse drücken oder mit dem Stampfer kleindrücken. Bitte keinen Pürierstab verwenden, sonst gibt es Kleister. ;-)

Die Zwiebel sehr fein hacken oder reiben. Die Nüsse in einem Mörser grob zerstampfen. Beides zusammen mit dem angerührten Eiersatz, Bärlauch, Currypulver uns Salz unter die Kartoffeln rühren. Linsen zugeben und alles mit den Händen verkneten. Die Linsen müssen dabei nicht zerkleinert und dürfen ihre Form behalten. Kleine Bällchen formen. 

Das Öl in einem Topf erhitzen. Die richtige Temperatur ist erreicht wenn kleine Bläschen aufsteigen sobald ihr einen Kochlöffel hineinhaltet. Die Bällchen portionsweise ca. 3-5 Minuten goldbraun frittieren und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Für die Salsa das Grün der Radiesli entfernen und beiseite legen. Radiesli waschen und in feine Würfel schneiden. Spargel schälen, das untere Ende entfernen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Lauchzwiebeln rüsten und in Röllchen schneiden. 

Die Kerne der Peperoncini entfernen und die Schote fein hacken. 5 Blätter des Radiesligrüns vom Stängel trennen und waschen. Beides zusammen mit Olivenöl, Zitronensaft, Pfeffer, Salz und ein wenig Zucker pürieren. Mit dem Gemüse mischen und kühl stellen.

Für die Salatsauce alle Zutaten verrühren. Den Salat verlesen, waschen und mit der Sauce mischen. Je 2-3 Linsenbällchen mit Salsa und Salat auf Tellern anrichten und servieren.

Tipp: Anstelle von Bärlauch könnt ihr auch andere Kräuter für die Bällchen verwenden. Für eine Variante Curry durch Garam Masala und Bärlauch durch frischen Koriander ersetzen.

Graupensuppe

Entweder man liebt sie oder mag sie gar nicht. Ich liebe sie! Genauso wie Mama sie immer gemacht hat, nur ohne Hackbällchen ;)

Zutaten:
150 g Perlgraupen (Rollgerste)
2 grosse Kartoffeln
1 kleiner Kohlrabi
2 Stangen Staudensellerie
2 kleine Rüebli (Karotten)
1/2 Stange Lauch (Porree)
5 EL getrocknetes Suppengemüse
1 Zweig Liebstöckel (Maggikraut)
1 L Wasser
Sojasauce zum Abschmecken

Zubereitung:
Graupen kurz unter fliessendem Wasser waschen um den Stärkegehalt zu verringern. Wer die Suppe sehr sämig mag, verzichtet auf das Waschen.

Lauch putzen und in feine Ringe schneiden, zusammen mit 1 Liter Wasser, Liebstöckel, Graupen und Suppengemüse in einen Topf geben und langsam zum Kochen bringen.  Den sich bildenenden Schaum mit einem Löffel abschöpfen und die Suppe für 10 Minuten kochen lassen.

Währenddessen Kartoffeln und Kohlrabi schälen und in kleine Würfel schneiden. Den Staudensellerie waschen und die Fäden abziehen. Stangen in Scheiben schneiden, das Grüne grob hacken und zur Seite legen. Rübeli schälen und in feine Streifen schneiden. Das Gemüse in den Suppentopf geben und noch einmal 10 Minuten kochen. Die Graupen saugen die Flüssigkeit stark auf - damit die Suppe nicht anbrennt immer wieder etwas Wasser angiessen, so dass die Suppe zwar sämig aber noch flüssig ist. Als Garprobe ein Stück Kartoffel probieren, ist es noch zu fest, die Suppe noch einige Minuten länger kochen. Vor dem Servieren mit Sojasauce abschmecken und mit dem Selleriegrün garnieren.

Tipp: Wer es doch mit Hackbällchen mag, brät 50-100 g Vurstbrät in einer Pfanne an und gibt es kurz vor dem Servieren zur Suppe.

Danke Renata für diese megafeine Rezept und dass Du es mit uns teilst! ich gebe es zu; der Kuchen ist viel besser als der den ich bisher gebacken habe :-P

Zutaten:
300 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse
300 g Rüebli
250 g Zucker
  80 g Weissmehl
½ Paket Backpulver
1 Zitrone
6 Eiersatz
1 Prise Salz

1 Springform von 24 cm Durchmesser
1 EL gemahlene Mandeln oder Haselnüsse
1 TL Margarine

1 EL Puderzucker

Zubereitung:
Rüebli schälen und fein raffeln. Schale der Zitrone fein abreiben und beiseite stellen, die Frucht auspressen.

Eiersatz mit Wasser anrühren, Zucker zugeben und schaumig schlagen. Zitronenschale und Saft unterrühren. Geraffelte Rüebli mit den Mandeln und dem Salz mischen und zugeben.

Mehl mit Backpulver vermengen über die Mischung stäuben. Rasch verrühren. Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Die Springform mit der Margarine ausfetten und mit den Mandeln ausstreuen. Restliche Mandeln ausschütten. Masse in die Form geben und glattstreichen. Eine Stunde backen.

Nach Ende der Backzeit mit einem Holzspiess testen ob der Kuchen fest genug ist, bleibt noch Teig am Spiess kleben, noch weitere 10 Minuten backen. Kuchen erkalten lassen, aus der Form lösen und mit Puderzucker bestäuben.

Tipp: Süssschnäbel mischen 200 g Puderzucker mit 2 EL Wasser oder Zitronensaft und geben die Mischung als Glasur auf den Kuchen.

Dieser Fliegenpilz ist garantiert nicht giftig und wärmt schön von innen :)
Ich wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr! Geniesst es!

Silvester

Zutaten:
2 Dosen Pelati
1 Zwiebel
2 EL Olivenöl
3 EL veganer “Frischkäse”
3 EL vegane Mayonnaise
¼ L Tomatensaft
¼ L Gemüseboullion
½ TL Chilipulver
Salz & Pfeffer

1 Gefrierbeutel oder 1 Pipette

Zubereitung:
Die Pelati abgiessen, dabei den Saft auffangen, die grünen Ansätze entfernen.
Zwiebel pellen und fein würfeln. Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Die Pelati mit eigenem Saft zugeben und das Ganze ca. 15 Minuten leicht köcheln lassen.

Die Suppe pürieren. Nun abwechselnd Boullion und Tomatensaft zugiessen. Es ist wichtig dass die Suppe nicht zu flüssig wird, sonst halten die Punkte obenauf nicht. Mit Salz, Pfeffer und Chilipulver abschmecken und noch einmal erhitzen. Die Suppe in eine Suppenterrine oder Suppentassen geben.

Den “Frischkäse” und die Mayonnaise gut verrühren und in den Gefrierbeutel füllen. Eine kleine Ecke abschneiden und Punkte auf die Suppe tupfen. Sofort servieren.

Bei der Silvesterparty passende Toppings bereitstellen die jeder Gast nach Wunsch auf die Suppe geben kann. Zum Beispiel: Geröstete Mandelblättchen, Kräuter, Pesto, Lauchzwiebelringe, Croutons, Oliven…

Tipp: Statt Tomaten könnt ihr auch Peperoni (Gemüseaprika) verwenden. Die Zubereitung dauert etwas länger, da sie vorher geschält werden müssen.

Die Gans bleibt ganz! Veganes Essen geht auch festlich ;) Ich wünsche euch allen ein ganz schönes Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr!

Rouladen

Zutaten:
4 Vegi-Schnitzel oder Sojasteaks
1 Stück Räuchertofu
2 Zwiebeln
4 Scheiben Toastbrot
4-6 Gewürzgurken
2 TL Hefeflocken
500 g frische Mischpilze
500 ml Pilzboullion
250 ml Rotwein
2 EL Margarine
1 EL Tomatenmark
1 Lorbeerblatt
1/2 TL schwarze Pfefferkörner

Düsseldorfer Senf

Zubereitung:
Den Räuchertofu halbieren. Eine Hälfte in Scheiben schneiden. Eine der Zwiebeln mit Schale halbieren. In einem grossen Topf 1 Esslöffel Margarine erhitzen. Zwiebeln und Räuchertofu unter Rühren scharf anbraten und beiseite stellen. Die Pilze putzen und grob schneiden, ebenfalls scharf anbraten und beiseite stellen.

Das Toastbrot entrinden und kurz! In der Pilzboullion einweichen. Für die Füllung die Pilze mit dem angebratenen Räuchertofu, den Hefeflocken, dem Toastbrot, etwas Pfeffer in den Mixer geben und grob pürieren. Probiert die Masse zwischendurch, nach Belieben noch etwas Pilzboullion oder ein Stück Zwiebel hinzugeben. Anschliessend in einem groben Sieb abtropfen lassen, damit es nicht zu flüssig und gut formbar ist. 

Die zweite Zwiebel schälen und in Stücke schneiden. Die zweie Hälfte Räuchertofu in Scheiben schneiden. Nun die Vegi-Schnitzel mit Senf einstreichen und eine Scheibe Räuchertofu, ein Stück Zwiebel und eine Gewürzgurke in die Mitte legen. Ca. 1 EL der Pilzmasse daraufgeben und mit den Händen so formen dass die Masse die restliche Füllung umschliesst. Das Schnitzel aufrollen und mit Garn zusammenbinden oder mit den Klammern verschliessen. So mit allen Schnitzeln verfahren. Die Schnitzel in der restlichen Margarine von allen Seiten anbraten bis sie schön braun sind. Beiseite stellen. 

Für die Sauce ins die Pilzboullion angiessen und mit einem Kochlöffel das „Angehockte“ vom Topfboden lösen. Das Tomatenpüree, das Lorbeerblatt, die Pfefferkörner und ca. 100 ml Wein zugeben und aufkochen lassen. Die vorher angebratene Zwiebel von der Schale befreien und wieder zur Flüssigkeit geben. Die Rouladen in die Flüssigkeit legen und köcheln lassen – dabei nach und nach (ja nach Geschmack) Wein zugiessen. Die Rouladen sollten ca. 20 Minuten schmoren, nach 10 Minuten werden sie gewendet.

Rouladen herausnehmen und die Flüssigkeit zu einer Sauce binden (mit Margarine, Maizena oder wie ihr es gerne habt). Rouladen wieder zugeben. Zusammen mit Apfelrotkohl und Knödeln servieren. En Guete!

Tipp: Wenn ihr trockene Sojasteaks nehmt müsst ihr diese natürlich vorher quellen lassen ;-) Es gibt auch fertige Rouladenwürzmischungen im Supermarkt. Davon ein wenig in die Sauce und/oder die Füllung geben. Probiert selbst aus was euch am besten schmeckt!

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